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Montag, 18. MÄrz 2019

Heute folgt ein letzter gemütlicher Tag in unserem „Nils Holgerson“ Häuschen, bevor es morgen noch rund 400 km weiter nordöstlich geht. 

Am Morgen schneit es (wie schon die ganze Nacht) – aber es schneit wegen der Kälte hier so „zart“, dass man es kaum sieht. Es gibt hier selten ganz dicke Flocken, berichtet uns Anja, unsere nette Gastgeberin. Falls ihr mal Lust und Zeit habt, hier oben Urlaub zu machen, können wir euch ihre Häuser oder Zimmer nur empfehlen. Ist echt gemütlich: Lappland-Abenteuer.de

Hier sehr ihr Flechten am Baum: sie sind fast nur hier oben in Lappland und zeigen, dass die Luft besonders rein ist. Sehen irgendwie aus wie die Bärte von Trollen oder Zwergen,… 😉

Nach dem Frühstück wird noch am PC gearbeitet und dann eingepackt: wir haben das Glück, dass wir einiges von unserem vielen Gepäck hier im Anbau stehen lassen können, da wir in einer Woche wieder hier vorbei kommen. Das freut uns sehr! Und entlastet erst einmal. 😊👍

Am Nachmittag klart es auf – es wird sogar sonnig – und Peter, Lucy und ich machen noch eine zweistündige „Wanderung“ auf dem Fluss Vindeläven. Es ist herrlich, diese Weitsicht,  diese Luft, Stille und Einsamkeit zu genießen – einfach grandios. 

Ein letztes Mal geht es in den Ort, Müll entsorgen, tanken, Geld holen und das bei ICA kostenlose Wifi nutzen. 

Lucy hat noch riesigen Spaß mit Anjas Labbies und ist danach völlig fertig. 

Und ich hab eine riesige Freude an der herrlichen Färbung des Sonnenuntergangs:

Und wir zwei gehen nach dem Essen noch in die Sauna und dann machen wir um zehn noch ähnlich wie in Zingst eine Wanderung bei Vollmond. Nur jetzt bei minus 15 Grad. Und auf dem Fluss – ja, etwas mulmig ist es mir schon, denn es könnte jederzeit – auch bei Tag – ein Wolf oder auch Elch auftauchen. 

Wir hoffen noch auf Nordlichter, leider zeigt sich trotz klarem Wetter nichts. Wir haben ja noch ein paar Tage hier im Norden Zeit und warten weiter ……. 

Montag, 25. September 2017

Heute ist es zwar bewölkt, aber es regnet nicht und soll laut Wetter-App auch nicht regnen. Aber mit dem Moped in die Berge macht es nicht soviel Sinn, denn in den Bergen hängen die Wolken drin. Also schnappen wir uns unsere Räder und es geht ganz gemütlich nach 12 Uhr irgendwann los. Und ihr könnt euch freuen, denn es gibt mehr Bilder – mit dem Rad kann man halt doch öfter mal anhalten als mit dem Moped 👍👍👍.

Hier nochmals der Blick von oben auf unseren langen Strand.

Das ist der Mündungstrichter (bzw. Sumpfgebiet oder Feuchtgebiet) hinter dem Strand: Vögel aller Art fühlen sich hier wohl. In der Gegend finden sie genügend zu fressen. Auch Zugvögel machen hier Rast. Fische über Fische haben wir hier springen sehen.

  

Und mich begeistert dieses Sumpfgebiet vor allem bei Ebbe!

Das ist ein Zweig eines Eukalyptus – Baumes. Ich hoffe, ihr erkennt auf dem Bild die Kapseln. Diese können gesammelt werden und duften herrlich! Und aus ihnen wird auch das Eukalyptusöl hergestellt.

Hier der Strand hinter dem eigentlichen „normalen“ Strand: eine einzigartige Landschaft, die mich total begeistert. Vor allem bei Ebbe! Bei Flut ist es halt eine Art See.

Wenn es nicht mehr weitergeht, trägt Peter auch mein Rad, während ich schon Mühe hatte, den kleinen Aufstieg überhaupt hoch- und herunter zu kommen 😉😳.

Ist diese Weite nicht beeindruckend? Und man bedenke, man kommt von hier aus nicht zu dem Haus auf der rechten Seite: da fließt noch ein Fluss durch, den man nicht durchwaten kann. Überall warten hier Geheimnisse und Überraschungen,….  😉 Wir sahen auch etliche Pilger, die wieder umdrehen mussten. Hier führt der nördliche Pilgerweg nach Santiago vorbei, der sehr anspruchsvoll ist.

Unsere Fahrt geht durch hügeliges Wiesen- und Weidenland weiter, wenn auch langsam und mit Tausenden von Stopps: aber irgendwann erreichen wir unser heutiges Ziel, den Ort Comillas!

Comillas hat 2500 Einwohner, sehr beschauliche Altstadtgassen mit efeuumrankten und blumengeschmückten Häusern.

Uns plagt aber nun erst mal der Hunger (heute haben wir auch keine Aldi-Tüte dabei ;-): nette Lokale gibt es überall, wir suchen uns eins aus, sind nach dem Essen aber sehr enttäuscht: das war reine Abzocke – sogar fürs Brot musste man extra zahlen! Das geht ja gar nicht,…  Aber dafür hatten wir diesen netten Blick auf die Kirche. 🙂

Und nun geht es weiter zu Herrn Gaudi!

Gaudi war Jugendstilarchitekt und lebte von 1852 bis 1926. Dieses unten abgebildete Stadtpalais errichtet er, nicht mal 30 Jahre alt für einen Juristen, namens de Quijano. Im Volksmund wird das Haus „Die Laune“ genannt.

Es enthält viele Schnörkel, viel Originalität – es ist einfach mal etwas anderes: der Mann hatte Mut, seine Ideen so umzusetzen!

Die Sonnenblumen sind auch etwas ganz Besonderes, denn sie sind symbolisch zu verstehen: Gaudi wollte ein Haus, das dem Sonnenlauf angepasst ist: das Schlafzimmer im Osten, so dass man morgens von der Sonne geweckt wird. Das Wohnzimmer lag dann so, dass man die untergehende Sonne noch sehen konnte.

Die Haustüren und Treppen im Haus sind sehr schmal,….

Der Turm gleicht einem Minarett.

Auf der oberen Terrasse kann man herrlich sitzen und den Garten bewundern.

Auf dem Stuhl sitzt man ganz anders,…..

Das Obergeschoß ist sehr luftig, da kann man sich so richtig wohl fühlen!  🙂

Toll war es hier – und nun starten wir noch zu einem kleinen Bummel durch das Dorf:

Und dazu gehört natürlich auch ein Kaffee-Päuschen:

Auf dem Heimweg beginnt es zu tröpfeln und schwupp-di-wupp haben wir unsere schwedischen Ponchos übergestülpt – wahrscheinlich geben wir damit so ein lustiges Bild ab, dass der Regen sofort aufhört!  😉

Die Sonne hat sich noch so wunderschön im Meer und im dahinterliegenden „Trichter“ gespiegelt, aber leider hat es meine Handy-Kamera nicht so toll wiedergegeben,…..

Genau da liegt übrigens unser Zeltplatz: eingebettet zwischen dem Meer und dem „Trichter“. Und um uns herum viel, viel Grün! Einfach herrlich ist es!  🙂 Und leerer ist es nach dem Wochenende auf unserem Zeltplatz auch wieder geworden. Bestimmt nutzen auch hier viele Spanier das Wochenende, um mal raus zu kommen,…..

Bis morgen dann,… Macht es gut! 👍😊

 

Mittwoch, 20. September 2017

Guten Morgen, ……😊

Heute geht es wieder ein Stückchen weiter Richtung Osten: wir wollen nach Llanes, kurz hinter Gijon und Oviedo.

Anbei mal eine Karte zur Info für euch:

Die Wettervorhersage ist ganz gut und wir wollen unbedingt noch einen Ausflug, wenn möglich mit dem Motorrad in das Picos-Gebirge machen. Und das ist von Llanes aus recht günstig.

Aber leider ist erst mal die Auffahrt zu dem von mir im Vorfeld ausgesuchten  Campingplatz „La Paz“ für unser Gespann zu steil und zu eng. Schade, denn dieser Platz soll wunderschön über dem Atlantik liegen

Also geht es weiter,… wir finden dann 20 km weiter noch zwei Plätze im Oyambre Nationalgebiet, aber der eine ist für mich zu weit vom Meer entfernt und der andere hat fast nur noch sehr unebene Stellflächen übrig –  echt schade, denn er liegt an diesem wunderschönen Strandabschnitt. 😳

Fündig werden wir dann im Nachbarort, in Comillas. Hier stehen wir an dieser wunderschönen Bucht, mit nur einem Nachteil: der Platz ist sehr feucht. Wir stellen uns so auf, dass wir morgen auf alle Fälle gut wegfahren können.

Ich schwinge mich noch auf mein Rad und erkunde noch etwas diese wunderschöne Gegend und bin total erstaunt, wie schön die Landschaft hier ist.  Sie ähnelt dem Allgäu – auch hier tragen die Kühe Glocken.

Und anbei noch einige Eindrücke:

Vor allem hat es mir auch der Blick zum Picos – Gebirge angetan – wahrscheinlich sieht man es auf den Bildern nicht ganz so scharf im Hintergrund, oder?

Kaum wieder daheim, wird es auch schon wieder dunkel,…… 😕