Archiv der Kategorie: Neuseeland

Reise nach Neuseeland vom 28. Februar bis 25. April 2018 😊

Mittwoch, 25.April 2018

Hier en Bild unseres Frühstücks kurz vor der Landung in Dubai:

Nun sitzen wir hier im Flughafen von Dubai – wieder gab es eine Kontrolle und Peter ist um sein kleines Taschenmesser ärmer 😰😰😰😰 – bis jetzt (in Christchurch, in Sydney) und schon auf der Hinreise waren keine Beanstandungen gewesen – na ja 🙈🙈

Etwas geschafft sind wir ja schon,…😳😳😳

Waren noch ein Käffchen trinken und was Kleines hier essen und dann wird es auch bald wieder los gehen,… wenn ich daran denke, dass ich früher Flugangst hatte,… wie schön, dass diese Angst geheilt ist. Jetzt freue ich mich ganz besonders auf Starts und Landungen! 👍😊👍😊

Nutella ist hier sehr beliebt:

Bis später dann,… geht gleich wieder los mit Einchecken,… 👍👍👍👍

Da sind wir wieder: der Flug von Dubai nach München war herrlich ruhig, die Maschine war nicht ausgebucht , die Crew war sehr nett und das Essen super.

Pünktlichst sind wir hier in München gelandet und wurden von Markus im Mini abgeholt: sehr geräumig das Auto, es hat alles reingepasst! 🙈🙈🙈

Ja, …… das ist erst mal wieder das Ende des Blogs: da wird mir nun auch was fehlen, wenn es momentan nichts mehr „Großartiges“ zu berichten gibt,.. 😳😳😳🙈🙈🙈🙈🙈 aber wer weiß, denn die nächsten Abenteuer mit Lucy stehen bevor,… auch darauf freuen wir uns riesig! 👍👍👍

Ich danke euch nochmals für eure Beiträge, für euer Interesse und eure Zeit und …… bis zur nächsten Fahrt! 👍😊👍😊👍🚲🚘🏍,……

 

Dienstag, 24. April 2018

Die Nacht war – warm eingepackt – wunderbar ….

…… und das letzte Frühstück konnten wir draußen genießen…… natürlich wieder Müsli,… 👍😊

….. und unsere letzten Lebensmittel haben wir an das nette Ehepaar von gestern Abend – Namen weiß ich (noch 😉) gar nicht – verschenkt,…👍😊 schön, wenn es noch jemand verwenden kann,… genau darüber hatten wir auch gestern Abend mit ihnen gesprochen, als sie uns erzählten, dass sie sich wirklich von allem „Materiellen“ – Haus und alles, was darin ist – getrennt haben,..

Ja, was braucht man denn wirklich? Was liegt alles in Schränken, was man nur aufbewahrt, was man aber nicht wirklich braucht? Man braucht nur an seine „Klamotten“ denken, an die Entscheidung oder Verzweiflung jeden Morgen, „was ziehe ich heute an“,…jetzt hier in Neuseeland haben drei Hosen und fünf Blusen bzw. T-Shirts und zwei lange Pullis gereicht – voll gereicht. Mehr hätte aber auch gar nicht in den Schrank des Wohnmobils gepasst,…🙈🙈😳😳😳

Und wenn ich nun an all meine Bücher, unseren Hausrat denke, der so rumsteht, frage ich mich – weit von daheim entfernt – was brauche ich denn wirklich? 😳

Ich war die letzten Wochen unendlich hoch unendlich (😊😊😊😊) glücklich – wie jedes Mal, wenn ich auf Reisen bin,… glücklich, mit Peter, der jeden oder fast jeden „Scheiss“ mit mir – die schon manchmal anstrengend ist – mitmacht. ❤❤❤

Was haben wir außer uns noch gebraucht? DAS MEER!!!! 😊👍😊👍😊 ich liebe es einfach  – und ganz besonders das offene Meer mit Ebbe und Flut!

Was brauchen wir noch? Oder besser, was brauche ich noch?  Einen fahrbaren Untersatz, ein Bett, was zum Essen – jaaaa, TimTam!!!! (Ganz wichtig 👍👍👍👍). Und klar könnte ich auch selber kochen, aber ich liebe es, bekocht zu werden und dafür schreibe ich dann lieber,…

Für mich ist das alles Glück pur und aus dem heraus entwickelt sich dann das Übrige,…😊😊😊😊

Ihr seht, das Gespräch gestern Abend mit dem netten Ehepaar beschäftigt mich noch und man überlegt sich ja immer wieder „wie möchte ich leben“ und was erwarte und gebe ich ans Leben? Ist es wirklich okay, „nur“ herum zu reisen, ist das nicht vielleicht sogar egoistisch, nur nach sich zu schauen, muss ich nicht wieder mal was Nützliches tun, anderen helfen, für sie mehr da sein? Bin gespannt, was ihr dazu sagt,…

Das ist das Motto der Neuseeländer: handle in allem so, wie auch du behandelt werden möchtest,.. ❤❤❤

Wir haben heute morgen dann noch Diesel und Gas getankt und das Wohnmobil bei der Firma Wendekreisen, mit der wir sehr zufrieden waren – sie ist absolut empfehlenswert – zurückgegeben. 👍👍👍👍👍👍👍👍

Alles war problemlos und wir wurden sogar noch zum Flughafen gebracht. Da sitzen wir nun sehr schön im Freien und genießen die letzten neuseeländischen Sonnenstrahlen,…

Und wieder ist es hier am Flughafen wunderschön und entspannt, und hier steht sogar ein Klavier, auf dem jeder eingeladen wird zu spielen – und wir genießen die Klänge,… 😊👍

Und hier kommt noch eine Karte der Südinsel auf der wir die Strecken, die wir gefahren sind eingezeichnet haben,… insgesamt waren es auf der Südinsel circa 6000 Kilometer. Dazu kommen über 3000 Kilometer mit dem Wohnmobil auf der Nordinsel und 2500 Kilometer mit dem Auto auf der Nordinsel. Und jeder oder fast jeder Kilometer war wunderschön und ich habe jeden Meter genossen,… Danke Peter! 😘😘😘😘 Das hast du einfach ganz wunderbar gemacht! 😘😘😘😘

Und wie als Dankeschön kam gerade der Schmetterling zu Peter auf die Hand:

So, inzwischen haben wir noch unsere Brötchen und letzten „Landjäger“ gegessen und ein letztes neuseeländisches Käffchen genossen,….

Der Flieger – ein Airbus A380-800 ging pünktlich los, Kontrolle war auch einfach nett, „gechillt“ und nach knapp drei Stunden landeten wir in Sydney – was für eine riesige Stadt! 😊👍

Wir mussten mit dem Handgepäck das Flugzeug verlassen und ich hatte schon gehofft, in den Duty Free Shops vielleicht einen hübschen Känguru – Anhänger zu finden, aber es war kein schöner dabei. Katrin hatte mir nämlich, als wir 2015 zusammen in Melbourne waren, einen solchen geschenkt und ich hab ihn leider beim Fahrradfahren verloren,….😰😰😰😰 Müssen wir -Peter und ich – halt doch noch irgendwann mal zusammen nach Australien,… 😊😊😊😉😉😉😉😉

Nach 1,5 Stunden stiegen wir wieder in dasselbe Flugzeug auf unsere „alten“ Plätze ein.

Die vielen Asiaten, die in der Maschine gewesen waren, nahmen von Sydney aus Verbindungen in ihre Heimat und zu uns kamen Australier und und und. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es los und nun um halb sechs (Dubai – Zeit) sind wir in Dubai gelandet. Es war manchmal etwas wacklig während des 13,5 – stündigen Fluges. Das Essen war gut und ein paar mal sind wir auch eingenickt. Drei Filme habe ich in der Zeit auch geschafft 👍👍👍👍 – und es war die ganze Zeit draußen dunkel – schade, denn heute ging unsere Strecke über den Ayers Rock,… 🙈🙈🙈

 

 

Montag, 23. April 2018

Guten Morgen, 😊😊😊😊 –

bald habt ihr uns wieder,… 🤔🤔🤔🤔 Freut ihr euch schon? 😉😉😉😉 Morgen Abend unserer Zeit starten wir von Christchurch nach Sydney – dort wird die Maschine aufgetankt – und dann geht es nonstop – wieder sehr, sehr lange nach Dubai  und von dort dann nach München. Kurz nach 13 Uhr landen wir dann „im Frühling“,… cool,… 👍😊

Heute gab es bei uns um zehn (!!!) ein wunderbares Frühstück (baked beans, Spiegelei und Schinken, dazu Toastbrot und noch Marmelade) – mein Koch ist einfach spitze! 👍😊 Wird aber nicht ausgeliehen,…. 😂😂😂😂😂 Wir sind diese Nacht aufgewacht, weil es sehr kalt war und mussten uns erst mal noch was Warmes anziehen. Dann ging es wieder und zwar bis kurz vor zehn,… der Urlaub könnte eigentlich  beginnen,… 👍👍👍👍

Der Zeltplatz hier ist super und man läuft fünf Minuten durch den Kiefern- Wald und ist an einem herrlich langen Sandstrand,… und die Sanitärraume sind hier blitzeblank,… 👍😊ja, hier könnte man es noch länger aushalten,…

Sitze gerade in den Dünen am Meer und bin einfach unendlich glücklich, dass wir gemeinsam die letzten acht Wochen diesen Traum, mal hier in Neuseeland zu sein gelebt und erlebt haben. Es hat sich auch alles wunderbar entwickelt: erst Mitte Januar kam durch die Bemerkung eines Bekannten die Idee auf, das mit Neuseeland (war ja schon sehr lange unser Wunsch) JETZT anzupacken. Und es klappte alles und lief wie am Schnürchen,… 

Der Strand hier ist menschenleer, es ist ganz schön einsam hier,… das Meer rauscht und die Sonne verwöhnt mich noch mit ihrer ganzen Kraft. Es tut sooooo gut,… 

….. und wenn ihr könnt, mögt, Zeit und Lust habt, kommt auch mal hier her, bewundert die Natur, das Meer, die Berge, die Seen, aber vor allem die klaren brillanten Farben hier und die präzisen Konturen. Erlebt hier Freundlichkeit und Unkompliziertheit der Neuseeländer pur – sie haben eine besondere, leichtere und fröhlichere Art zu leben, ohne viel zu bewerten und zu kritisieren. Und ihr habt, wenn ihr wollt, Einsamkeit soviel es gibt. Wer natürlich nur shoppen will, für den ist dieses Land nicht unbedingt das Richtige,… 🙈🙈🙈🙈

Klar gibt es diese Natur auch in bestimmten Teilen Europas und sogar in Deutschland, und ich dachte lange, Neuseeland ist „Europa – nur auf engerem Raum“, aber es ist anders! Es ist eben Neuseeland, isolated und auch durch die Menschen hier und das Zusammenleben mit den Maori – was wir deutlicher auf der Nordinsel empfanden – etwas ganz Besonderes und Wertvolles! 

Ich kann auch gut nachvollziehen, was damals viele Briten, Iren, Schotten dazu gebracht hat, hierher zu kommen und die lange Schifffahrt von drei (?) Monaten auf sich zu nehmen,… hier konnten sie das leben, was ihnen in der Heimat nicht mehr möglich war: hier war (erst mal) Freiheit pur,… und natürlich gab es unendlich viel Arbeit,… 

Wenn ihr mal herkommt, unterschätzt bitte die Größe dieser Inseln nicht – und es gibt besonders in den Städten und besonders auf der Nordinsel einiges an Verkehr und an LKW, die einem mit 100km/h auf den Fersen sind. Ich bin unendlich froh, dass Peter gefahren ist – zumal hier ja links gefahren (und geschaltet) wird,… 

Wenn ihr hierher wollt und nur drei Wochen Urlaub zur Verfügung habt, wählt euch eine der beiden Inseln aus – und kommt auf die andere Insel lieber ein anderes Mal wieder her,… gibt sonst nur Stress,… 😳🙈😳🙈😳 Beide Inseln sind einfach wunderschön – aber jede ist ganz individuell: die Südinsel mit hohen Bergen, mit Gletschern, mit viel Einsamkeit und leereren Straßen und mit kühleren Temperaturen.

Dafür hat die Nordinsel Geysire, Schlammlöcher, die Erde brodelt um Rotoura herum, was ich einzigartig fand. Und erst der heiße Creek und der Hot Water Beach – einfach herrlich. Wo – außer in Island – gibt es so etwas? Es gibt Vulkane auf der Nordinsel, einer brodelt ständig,.. es gibt viele Kauri – Bäume und es leben viele Maori hier. Im Norden der Nordinsel war es noch richtig gut warm und es gab Dünen, von denen aus man mit dem „Schlitten“ herunter sausen konnte,… ihr hört es schon: unser Favorit war die Nordinsel – auch wenn es auf einigen Strecken mehr Verkehr gab,… 😉😉😉

Von der Jahreszeit und dem Wetter her haben wir es super erwischt: von Weihnachten bis Mitte Februar soll es hier recht voll sein, da die „Kiwis“ Urlaub haben und danach wird es dann mit den Preisen für Auto und Flug auch etwas günstiger. 

Was ihr natürlich bedenken könnt, ist, dass ab 1.4. hier Winterzeit ist und es immer früher dunkel wird und der Tag immer kürzer wird,… Ostern im Herbst zu feiern war aber etwas ganz Besonders! 

Was ich von hier mitnehme: wieder mal eine erweiterte Sicht, mehr Lockerheit, Ruhe und auch die Erfahrung, dass es zwar wunderschön hier ist, ich aber nicht unbedingt hier für immer leben möchte…… aber trotzdem jederzeit wieder sehr gerne hierher käme,… Und –  dass es unheimlich viele nette Menschen auf der Welt gibt! 👍👍👍😊😊😊 Wir hatten soviele nette Begegnungen, auch intensive und ich bin für jede einzelne unendlich froh, denn sie hat mich in meinem Denken wieder ein Stückchen weiter- und vorwärtsgebracht. 😊😊

Ich freue mich schon wieder ganz arg auf unsere Kinder – wir haben sie nun ewig nicht mehr gesehen – und auf unsere Freunde und ja, auf Lucy! Denn sie wird uns die nächsten Jahre begleiten,….. Lucy ist jetzt, wenn wir sie nach Hause holen 3 Monate alt und ein brauner Labi (Labrador). Wir kennen sie, seit sie zwei Wochen alt ist und Katrin hat sie die letzten zehn Wochen aufwachsen sehen und war viel bei ihr, ihren Geschwistern, ihrer Mutter und Oma –  und natürlich bei Lucys liebevollem Züchter Uli. Wir sind also aufs nächste Abenteuer gespannt! 😊👍 Und Lucy bestimmt ( mit uns) auch, denn eins muss sie mitbringen: die Abenteuer – Lust und Freude am Autofahren,… 

Jetzt laufe ich mal noch am Strand entlang, bis später dann – aber ihr schlaft ja eh noch 😉😉🌞🌞🌞🌞

Hier einfach noch ein paar -wie ich finde – wunderschöne Bilder meiner heutigen Wanderung  am Meer entlang:

Und ist das nicht das Schönste, so was Tolles gemeinsam erleben zu dürfen?

Peter war heute noch fleißig und hat das Wohnmobil geputzt und gemeinsam haben wir unsere Rucksäcke wieder gepackt,… dieses Wohnmobil ist für fünf Wochen zu unserem neuen Zuhause geworden,…. ein Zuhause, grad mal sechs Meter lang und zwei Meter breit: was braucht es mehr? Es war eine super Zeit hier im Wohnmobil, aber genauso schön war es im Airbnb und in unserem Dachzelt! Alles zusammen hat uns eine wunderbare Zeit geschenkt. Danke ❤❤❤❤

Jetzt genießen wir in unserem Mobil noch den Sonnenuntergang und dann gibt es noch eine Kürbissuppe. Die Heizung geht heute mal wieder nicht, also werden wir nicht allzu alt werden,… 🙈🙈🙈

Euch allen einen schönen Tag,… 🌞🌞🌞🌞

Und die Heizung HAT doch noch funktioniert und wir hatten noch in der Küche des Campingplatzes ein tolles Gespräch mit einem deutschen Ehepaar unseres Alters, das nach Neuseeland umziehen möchte. Momentan sind sie hier mit einem Gelände – Wohnmobil unterwegs und einfach unendlich glücklich,… ihr Haus in Deutschland haben sie dafür – für ihren Traum – verkauft. 🤔😊😊😊 Ja, das Reisen – genau das ist auch meins!  Super,… 😊👍😊👍😊

So, die letzte Nacht im Wohnmobil naht, … morgen früheres Aufstehen als heute und um 11 Uhr sollten wir bei der Wohnmobil-Vermietung sein, um es abzugeben. 😅😰 Es ist nicht so weit bis dahin, nur circa 20 – 30 Minuten 👍😊.

Euch allen einen schönen Tag 🌞🌞🌞

Sonntag, 22. April 2018

Immer bin ich versucht, statt „April“ „Oktober“ zu schreiben: denn es ist nun so richtig Herbst geworden: tagsüber ist es noch herrlich warm – die Sonne scheint immer noch kräftig, aber kaum ist sie weg, wird es kalt und Sonnenuntergang ist nun auch schon um 17:42! Die Blätter sind bunt und es weht sie so langsam auch von den Bäumen: der Herbst ist hier – so wurde uns gesagt – auch um einiges kürzer, als wir es in Europa gewohnt sind.

Heute war frühes Aufstehen angesagt, denn ich wollte um zehn Uhr in der christlich-wissenschaftlichen Kirche in Christchurch sein: und es klappte! Und es hat mir dort sehr gut gefallen – hatte ja auch wieder nette Gespräche,… 👍👍👍😊😊😊😊

Danach sind wir noch kurz zum Einkaufen – ja, Alf, wirklich nur das Nötigste! Und wir trafen noch vor dem Einkaufszentrum „New World“ (hier riesengroß mit einer großen Auswahl, dass man gleich wieder überfordert war,… nach doch einigen Wochen des Entzugs) eine junge Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern, die uns gleich ansprach: ob es uns in Neuseeland gefallen würde, ob sie helfen könnte und und und,… es war echt nett mit ihr. Sie war selbst einige Jahre in Europa gewesen und hatte sich immer über Kontakte gefreut. Sie kam uns dann sogar noch mit ihrem Auto hinterher gefahren und wir verbrachten noch zwei gemeinsame Stunden am Strand mit ihren Kindern,… und sie hat uns auch noch zu sich nach Hause eingeladen und und und angeboten, bei ihr zu waschen,… echt nett und so etwas von hilfsbereit.

Wir wollten sie eigentlich auch noch besuchen, sind aber erst auf den Zeltplatz gefahren, um uns dort – am Meer und nicht weit weg vom Flughafen – anzumelden. Ich schrieb ihr noch eine Message, aber irgendwie kam die nicht bei ihr an,…. schade! 😰

Der Eiswagen fuhr dann noch auf unseren Platz (hier sind viele Dauercamper) – ist das nicht ein herrliches Gefährt? …. und ich konnte nicht widerstehen,…

Klar waren wir auch da noch kurz am Meer: der Platz ist sehr schön gelegen, man läuft durch ein Kiefer-Wäldchen zum Meer – wunderschön und ich bin schon auf morgen gespannt, wenn ich eine größere „Runde“ laufen werde. Wir bleiben hier in der Natur  noch die restlichen zwei Nächte bis zum Abflug am Dienstag Nachmittag/Abend und gönnen uns noch etwas Ruhe,… und Rucksack packen, Wohnmobil säubern stehen morgen auch noch an,….

Und jetzt gibt es noch eine Partie Kniffel,… 👍 nicht das einfache, sondern Kniffel extreme! 😊 Da ist man schon gefordert,…. 😊😊😊👍👍👍 Markus hatte uns das Spiel noch mit auf die Reise gegeben und es hat uns viel Freude gemacht! Ganz lieben Dank dafür,… 😘😘😘

Samstag, 21.April 2018

Guten Morgen,

Wieder strahlend blauer Himmel – einfach herrlich! Und so beschlossen wir nach Christchurch, also in die Stadt hinein zu laufen! Waren oder sind ja „nur“ 4 Kilometer. 😳😉

Zuerst kamen wir beim Canterbury Museum vorbei und gingen trotz bestem Wetter hinein: ein tolles Museum – auch für Kinder 😊👍.

Hier wird geschildert, wie alles begann damals, als die ersten „settler“ Neuseeland erreichten und Christchurch noch ein kleines Dorf war. Ich hatte dazu ein Buch von Sarah Lark gelesen, was die Überfahrt von England und die Umstellung hier – aus Sicht der Autorin – beschreibt.

Hier ist die Nachbildung einer damaligen Straße, der Christchurch Street mit den damaligen Läden:

Hier könnt ihr bildlich sehen, wie groß die Erde im Vergleich zur Sonne ist:

Unsere Freunde aus Asien sind auch immer mit dabei,…. 😉

Viele „gescheite“ Zitate fand ich hier und ……,

…, tolle Sitzgelegenheiten

Die Stadt ist noch stark beschädigt, da die Zentren der letzten Erdbeben 2010 und 2011 sehr dicht an der Innenstadt lagen. Viele Gebäude sind eingestürzt und manche jetzt noch so beschädigt, dass sie noch für Besucher gesperrt sind.

Viele Häuser wurden abgerissen und viele Flächen stehen noch leer, weil die Schadensübernahme mit den Versicherungen nur sehr schleppend geklärt werden kann oder eine Neuversicherung zu teuer ist. Es gibt viele Kräne, Stahlträger,…. aber überall entwickeln sich auch frische Ideen, die zeigen, dass die Stadt aus den Trümmern wieder erwacht. Es gibt viel Grün. Hier zum Beispiel eine Tanzfläche mitten in der Stadt: jeder der Lust dazu hat, wirft 2Dollar in die Büchse und los geht es,…

Das entstand auch auf einer freien Fläche:

Seht ihr die Schrift oben an der Kunstgalerie? „ Everything is going to be alright“ 👍😊👍😊

Statt Läden nutzt man Container:

Hier eine Wand mit Briefen Jugendlicher,….

Auch Steine haben was zu berichten:

Ein paar Eindrücke für euch: sieht vielleicht nicht so schön aus, trotzdem hat die Stadt etwas: es gibt ein gemütliches kleines Zentrum, es gibt hier Atmosphäre und es hat uns sehr gut hier gefallen.

Hier war es sehr gemütlich –

Der englische Einfluss ist unverkennbar! 👍👍👍

Hier gab es einen besonders leckeren Hamburger! Gemacht von einem jungen Mann aus Paris, der hier „work and Travel“ macht und heute seinen ersten Tag hatte – ihr seht, hier kommt man mit den Leuten sehr, sehr leicht und mühelos ins Gespräch  –  herrlich! 👍😊

Es gibt auch europäische Spezialitäten:

Überall sind an den Häusern Malereien,….

Das ist bzw. war die berühmteste Einkaufsstraße von Christchurch:

Und hier fährt die Straßenbahn durch: da kann man die Atmosphäre bei einem Cappuccino bestens genießen,… 😊👍

Schach kann man sich auch mitten in der Stadt ausleihen,…

Wir liefen dann wieder zum Zeltplatz zurück – zum Schluss „auf allen Vieren“ und haben es heute auf stolze 14 km gebracht! Und toll war es auch, denn zu Fuß sieht man von einer Stadt am meisten,…. 👍😊😊😊 das zweite Bild zeigt die Frucht eines Gummibaums,…

Zu Hause angekommen, kochte Peter bzw. erwärmte Peter die Pumpkin soup für uns und dazu gab es noch Toastbrot und den restlichen Käse,… lecker war es – und bin sitzen wir beim Teechen zusammen und haben uns noch was Süßes gegönnt: klar, es gab Tim Tam! 👍👍👍👍

Dunkel wird es jetzt schon um 18 Uhr hier und es ist, wenn die Sonne weg ist auch relativ frisch,… 🙈🙈🙈🙈🙈 Da freuen wir uns schon sehr auf „euren“ Frühling! 👍👍😊😊😊😊😊

Heute Abend hat kurzfristig die Heizung versagt – da musste ich mir anderweitig helfen,… 😂😂😂

Freitag, 20.April 2018

Wie schön – die letzte Nacht war wieder schön warm!!! Ich bin um acht aufgewacht, putzmunter – hab die Sonne zwischen den Kiefern durchblinzeln sehen und hab das Meer gehört. Da hielt mich nichts mehr im Bett und nun sitze ich mit meinem Stühlchen auf dem Sandstrand hier am Strand und genieße die Wärme und das Meer. Und denke drüber nach, auf was ich mich daheim freue und was ich am meisten vermisse,…. 

Dann folgten Frühstück – natürlich ein leckeres Müsli – 😉😂😉😂😉

und dann haben wir noch die Landschaft rund um unsere Bucht und unseren Zeltplatz genossen. Ihr könnt mit genießen – es war übrigens ein Platz, auf dem wir bis Nachmittag stehen konnten,…

Ist das nicht einfach wunderschön?

Auch diese riesigen Stämme und Wurzeln gab es hier:

Und noch die Tierwelt hier,…

Wir sind dann weiter – unser Ziel war das 70 km entfernte Lyttelton: von dem hatte ich in meinem Buch gelesen – hier war ein Hafen und hier sind seinerzeit all die Siedler aus Europa und auch aus Australien angekommen. Den Ort wollte ich so gerne sehen,…

Doch  davor gab es auch noch viiiiel Schönes,… zum Beispiel sieht man hier auf den ersten beiden Bildern unseren Zeltplatz von oben und dann unsere Fahrt nasch Lyttelton – überall hätte man Tausende Bilder knipsen können,… so schön,… 👍👍👍

Die Straßen sind allerdings recht schmal – zudem wenn ein Laster kommt,…

Das ist übrigens Lyttelton – war für mich sehr enttäuschend. Wenigstens waren die Fish and Chips sehr gut:

Hier die Fußgängerzone: na ja,….

Hier ist noch ein Denkmal für den Hund als „Dankeschön“ für treue Dienste. Hunde sind hier Arbeitstiere, noch nicht unbedingt Haustiere- sie sind an so vielen Stellen verboten: gut, dass wir in Deutschland leben,… 😉😉😉😉

Inzwischen sind wir nun auf einem Campingplatz mitten in Christchurch (sehr schön und ruhig) angekommen – ich finde es eine riesige Umstellung und „weine“ unserem schönen Platz von heute morgen noch etwas nach,… 😰😰😰😰😰

Wir waren noch kurz etwas in einem riesigen Warenhaus bummeln und so sieht es in der Umkleidekabine aus: drei Haken mit „yes“, „maybe“ oder „Not“ – schon mal eine Hilfe,… und die Puppen sind aus der Südsee,…

Näheres folgt,… jetzt werde ich erst mal schlafen. Ist schon um elf 😳😳😳  –

inzwischen ist es um neun morgens und ich war schon eine Stunde fleißig am Arbeiten,…. 👍 und nun müsste wieder alles aktuell sein! 👍😊👍😊

Donnerstag, 19.April 2018

Die Nacht war so richtig eisekalt gewesen! 😳😳🙈🙈🙈🙈

Ich hatte mir irgendwann sogar wieder meine Mütze aufgesetzt. Und es war auch mit die lauteste Nacht während unserer Reise: die Straße ging vorbei und diese Straße war sogar nachts – hauptsächlich von Lastern – befahren. Na ja,…. 

Und wie wir erst jetzt gemerkt haben, sind wir immer noch auf 700 Metern Höhe. Und hinter uns liegen schneebedeckte Berge. Sieht das schön aus – haben wir gestern Abend ja nicht mehr gesehen, war ja schon dunkel. Wir dachten nur, dass wir schon auf 400 – 500 Meter seien,… na ja,… 😂😂😂

Wir heizten das Wohnmobil ein, soviel wie ging und frühstückten erst mal: im Bett, unter der Decke und natürlich gab es Müsli und rolled oats! 😂😂😂

Herrlich war es, als die Sonne immer mehr ins Wohnmobil schien und es auch durch sie erwärmt wurde. Da sieht man mal und spürt am eigenen Leibe, für was die Sonne noch so gut ist,… 👍👍👍 Hier nun unser Standplatz und der tolle Ausblick hinten raus: 

Wir fuhren dann nochmals – erst einmal – auf meinen Wunsch ein Stückchen zurück, Richtung Arthur’s Pass, denn die Gegend war einfach so, so wunderschön.  Seht selber,… 

Herrlich breite Straßen,…wenn die LKW nur nicht so rasen würden,…. 🙈🙈🙈🙈

… und dann ging es aber Richtung Osten, nach Christchurch und so langsam wurde die Gegend sanfter und flacher. Diese Gegend, das sind übrigens die Canterbury Plains – 

unser Ziel für heute war die Banks Peninsula, circa 1.5 Stunden hinter Christchurch am Meer. Hier gibt es viele Buchten und man kann wohl ganz schön wandern. Es war eine landschaftlich sehr schöne Strecke zu fahren, erst war sie ganz gut ausgebaut, dann wurde sie aber immer schmaler und kurviger – es ging hoch und runter – 🙈 Peter hat es mit Bravour gemeistert, ich war da oft bei den engen Strässchen aufgeregter als er,… 😳😳😳

Gegen halb drei kamen wir in dem Hauptort Akaroa an: er ist halb englisch, halb französisch und ganz am Ende auch etwas deutsch. 😉 International eben. Hier in dem Gebiet haben sich viele Siedler damals niedergelassen. Uns haben erst mal die Fish and Chips interessiert und die haben wir uns gemütlich in einer Bucht an der kleinen Hafenpromenade schmecken lassen – und haben natürlich auf die Möwen geachtet,… aber ganz so gefräßig wie an der Nordseeküste sind sie hier nicht. 

Hier gibt es noch ein paar kleine Läden, ganz nett alles – irgendwie erinnerte uns das Ganze an den Bodensee, an Meersburg. Wir schauten uns dann den Platz an, auf dem Wohnmobile hier umsonst stehen können, aber der gefiel uns gar nicht. So tranken wir noch gemütlich ein Käffchen an einer anderen Bucht und steuerten einen kleinen Zeltplatz mit Sandstrand in der Okains Bay an. Ja, das hier mit all den Lädchen und den Touristen, das war nicht unseres,… 🙈🙈🙈

Und wieder ging es auf engen Straßen weiter, wieder hoch und runter – mit tollen Blicken – und wir erreichten den Platz nach gut 30 Minuten – und eine nette junge Frau nahm uns auf. 

Der Platz war wohl etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem die Duschen und die Küche – aber die Natur hier war großartig! Wir fanden ein Plätzchen im Kiefernwald und sahen von hier aus das Meer und hörten es rauschen. Herrlich war es!!! 👍👍 Echt ganz super – ein herrlicher Strand und eine Lagune auch noch,… 

Und es gab einen schönen Sonnenuntergang:

Da kann man nur glücklich und zufrieden sein,…und unendlich dankbar für diese wunderschöne Reise zu zweit! 😊👍

Wir brieten uns unsere Würste in der Gemeinschaftsküche ) dann riecht es nicht so extrem im Wohnmobil, zumal am Abend) und entdeckten ein Mäuschen, das hier in der Küche rumsauste,… 🙈🙈🙈🙈

Wir waren aber standhaft und ließen uns unsere Würste sogar in der Küche schmecken! 👍😊

Mittwoch, 18.April 2018

Erst mal hat es noch etwas geregnet, nachdem es schon die ganze Nacht geschüttet hatte! 😳

Aber um zehn kam dann die Sonne heraus, wir waren mit unserem Müsli (😉) fertig und ich bin noch an den Strand, der hier gewaltig ist: er lädt nicht unbedingt zum Sonnen ein, aber ist irgendwie großartig – ich fand ihn ganz toll! 😊😊😊

Dann fuhren wir noch einkaufen, tanken, entleeren und noch ein Stückchen (ca. 30 km) nordwärts die West-Küste hoch (ist eine Stichstrasse, die nach 100 km dann endet): erst durch Weideland, dann an der Küste hoch: es wurde immer einsamer – nur noch einzelne Häuser, die aber fast direkt am Meer – am wild tobenden Meer – stehen: etwas leichtsinnig? Ein paar haben zumindest einen kleinen Deich vor ihr Haus gesetzt,…. 😳

Viele Künstler und Galerien fielen uns hier auf,…

Wieder in Westport zurück, besuchen wir noch „Kathrin‘s“ – ein kleines nettes Lokal, das sagenhaft gute Currywürste hat! Die Soße dazu, die war so was von einmalig! Wir haben insgesamt drei Würste (eine für fünf Dollar) gegessen. Echt lecker! Das Besitzer-Ehepaar ist seit über zehn Jahren mit einer Tochter ( die andere ist in Deutschland geblieben) in Neuseeland und sie sind, nachdem sie erst in Christchurch waren, nun in Westport gelandet. Das Lokal ist nett eingerichtet, sogar mit Blümchen auf dem Tisch. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und haben uns sogar noch einen Kaffee und einen Berliner schmecken lassen. Klar haben wir auch noch geschwatzt und sind dann erst gegen halb drei los gekommen. Aber ich bzw. wir finden solche Begegnungen einfach super! 👍😊

Unsere Fahrt ging dann an der Westküste entlang nach Greymouth – die Strecke sind wir in umgekehrter Richtung auch schon gefahren – heute war das Wetter allerdings besser und wir hielten oft an, um das stürmische Meer zu fotografieren. Echt super, da ist was los! 👍👍👍 Heute hat mich die Westküste „versöhnt“ – sie ist schon toll und gigantisch! Da steckt eine Power dahinter: schaut mal:

Und dann gab es noch diese abenteuerliche Brücke: echt gruselig,…. 🙈🙈🙈😳😳😳😳

Im Rückblick gesehen hätten wir noch die Zeit für eine Übernachtung an der Westküste noch gehabt, aber es zog uns heute noch zum Arthur‘s Pass – schon weil das Wetter für heute noch gut, für morgen aber regnerisch (um die null Grad) angekündigt wurde. Und bei gefährlichen Strassenverhältnissen werden die Passstrassen auch mal gesperrt,…. und dann hätten wir einen sehr großen Umweg nach Christchurch machen müssen,… 🙈🙈🙈

Es ging nach circa 15 km durch eine Schlucht zum Arthur’s Pass und dann wurde es richtig schön! Eine Hochebene kam und der Blick auf die schneebedeckten Berge war frei! Herrlich – bei uns kam das Abendrot dazu. Zuerst wollten wir auf einem großen Platz (kostenfrei) mit vielen anderen unserer „Wohnmobil-Freunde“ stehen bleiben, aber da wir hier kein Netz hatten und wir uns bei der Family noch nicht gemeldet hatten, fuhren wir noch 30 Minuten weiter und gaben „daheim“ Bescheid, dass alles gut ist,…. man ist halt immer Mutter,…. 😇😉🤔. Wir fanden noch ein Plätzchen für die Nacht und dachten auch, dass es hier, wo wir jetzt waren, nicht so kalt wie beim Pass ist – man sollte nicht soviel denken,… 😂😂😂😂

Bilder folgen,… 👍😊 – ist geschehen: heute gibt es nicht mehr 😰😰😰😰

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 17.April 2018

War das wieder eine himmlische Ruhe heute Nacht und ein Geschenk, als heute Morgen wieder die Sonne schien,…. und ich mein Käffchen wieder draußen genießen konnte. Ich kam dann noch mit unseren Nachbarn ins Gespräch: sie waren Deutsche bzw. sind (!) natürlich Deutsche, die vor 13 (?) Jahren nach Neuseeland (wohnen bei Nelson auf der Südinsel ganz oben und bieten Airbnb an, falls mal jemand von euch Lust auf Neuseeland bekommen hat!) „ausgewandert“ sind. Sie waren mit ihren Töchtern, Hund (gar nicht so einfach mit Hund hier in Neuseeland, da viele Verbote) und Wohnwagen auf dem Platz und es war so, als würden wir uns schon ewig kennen,…😊😊😊 es war ein sehr interessantes Gespräch: die Frau meinte (so wie ich es verstand), ein sehr großer Unterschied zu Deutschland sei, dass die Menschen oder jedenfalls der Großteil hier nicht neidisch sei, man freue sich noch ehrlich mit dem anderen mit. Hier ist eine ganz besonders positive Einstellung und Freude zum Leben und das tue gut! Es wird hier kaum kritisiert, gewertet oder/und beurteilt – auch nicht nach seinem Beruf und es gehe alles menschlicher und viel ruhiger zu. Auch in der Schule – die Kinder tragen Uniform und gehen gerne – es wird sich auch um behinderte Kinder in der Klasse gekümmert oder um die, die Probleme (zum Beispiel Aggressionen) haben. Keiner wird ausgegrenzt: jeder ist aufgenommen und wird als vollwertig und ganz gesehen und behandelt.

Natürlich darf nicht übersehen werden, dass die Lebenshaltungskosten sehr hoch sind, auch für Neuseeländer,….  🤔

Wie schon gesagt, es war sehr, sehr interessant,… 👍👍👍👍

Und wir erfuhren, dass dieser Zeltplatz beim letzten Zyklon im März 2018 seine Größe eingebüßt hat. Bäume wurden entwurzelt und ein Teil der Stellflächen sind jetzt Meer. Ein anderer Zeltplatz am Meer, 6 km von hier mit 300 Plätzen existiert gar nicht mehr. Auswirkungen der Klima-Katastrophe?

Gegen Mittag starteten wir dann zum Entleeren und dann ging es wieder Richtung Westküste – dieselbe Straße wie letzten Freitag, nur in umgekehrter Richtung und heute mit Sonne; was das doch gleich ausmacht! Herrlich war es,….🌞🌞🌞🌞

Und nun stehen wir hier auf einem kostenfreien Platz am Meer in Westport – mit vielen unserer Freunde,… 😉  Am Strand war ich gleich noch, der ist unendlich lang und breit – gigantisch! 👍

Wie ihr seht, wollen wir morgen oder übermorgen doch die Strecke über den Arthurs Pass nehmen: die Aussichten sind momentan ganz okay- was aber hier in Neuseeland noch nicht unbedingt was sagt,…😉

Peter kocht uns noch ein paar Kartoffeln, die haben wir noch und die gibt es mit Butter und Käse  – lecker! Und morgen werden wir mal wieder einkaufen gehen müssen – außer Müsli (das haben wir noch zum Abwinken) brauchen wir wieder fast alles,….

Euch allen einen schönen Tag 😊👍😊👍😊

 

Montag, 16. April 2018

Auf dem Zeltplatz durften wir etwas länger bleiben und haben die Ruhe genossen. Er lag ja direkt am Strand und gestern Abend staunten wir über den breiten goldenen Sandstrand, den Golden Beach: schon eine tolle Farbe! 😊👍

Und heute morgen war vom Strand nichts mehr zu sehen – nur Wasser, Flut also!

Wir tranken trotzdem noch ein zusätzliches Käffchen und starteten gegen elf Uhr: wieder ging es – wie schon  am Samstag – über den Takaka Hill zurück (es ist eine Stichstrasse zum hinteren Ende und es gibt daher auch keinen Durchreise-Tourismus – und Asiaten haben wir da hinten auch keine gesehen 😉😉) – und heute genossen wir bei bestem Wetter eine herrliche Aussicht! Diese Weite fasziniert mich immer wieder – einfach gigantisch und wunderschön. 👍

Auf der Strecke kamen wir noch an einem Zaun vorbei, an dem Hunderte von Schuhen hingen – tolle Idee, meine dazu zu hängen, dachte ich! Natürlich nicht einfach so, aber meine Schuhe waren „platt“ (fertig)und wären sonst in die Tonne gekommen. Nun hängen sie dort, mit vielen anderen und können noch „bewundert“ werden. Also Andi, falls du mal dorthin kommst, dann schau nach, ob sie noch hängen,…. waren ja mal deine Nike – Schuhe, die du mir „geschenkt“ hattest,… 👍👍👍

Es ging dann heute zügig wieder den Berg, der ja durch den letzten Zyklon

ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurde, hinunter ….. (natürlich mit einigen kurzen Stopps, um die Aussicht zu geniessen)

…….und wir bogen dann nochmals in den Abel Tasman Nationalpark (von dem Holländer Abel Tasman 1642 entdeckt) ein: dieser NP ist wegen seiner goldenen sanften Strände und seines milden Klimas beliebt. Er bietet geschützte wunderschöne Buchten und zwei davon konnten wir mit dem Auto erreichen. Wir waren beide begeistert und sind zwei Stunden bei Ebbe und in der Sonne (mit kurzer Hose) in der Bucht gelaufen: dahinter sind Berge, und der Wald geht bis zum Meer und es ist fast nichts los: so etwas von schön,… 😊👍

Man kann hier wandern oder Kajak fahren und sich – je nach Bedarf – von  Wassertaxis – von einer Bucht zur anderen bringen lassen. Auch bei Ebbe geht das: denn dafür gibt es Traktoren, die das Boot anhängen, es übers Watt fahren und es dann im Meer wieder „ablassen“.   👍

Die heutige Nacht verbringen wir nochmals auf dem kleinen gemütlichen Campingplatz, auf dem wir schon von Freitag auf Samstag übernachtet haben. Eigentlich hatten wir gehofft, hier am Strand ein Lagerfeuer machen zu können, aber das ist leider nicht erlaubt,…. 🙈 – schade.

So saßen wir noch lange auf dem Bänkchen hier und genossen den Sonnenuntergang: es war wieder ein schöner und sehr ruhiger Tag – auch von den Kilometern her. Heute fuhren wir an die 60 Kilometer, waren aber dafür über zwei Stunden unterwegs (da auch eine Schotterstrecke, eine gravel Road dabei war).

Morgen wollen wir dann so langsam Richtung Christchurch (an die 500 km) an die Ostküste aufbrechen und auch dort noch ein paar ruhige Tage auf einer Halbinsel verbringen. Das Wetter dort soll momentan super sein,…  gewünscht hätten wir uns, über den Arthur‘s Pass dorthin zu fahren, aber momentan schneit es auf dem Pass und das wollen wir uns nicht antun und auch nichts riskieren. Wir werden bestimmt eine andere schöne Strecke finden,… 👍

 

 

Sonntag, 15.April 2018

Wieder herrlich geschlafen – die Ruhe hier ist toll – nur ein paar Vögel waren zu hören,…und die Sonne scheint, blauer Himmel! 🌞🌞🌞🌞 Und ich bin wieder am Geniessen,…

Heute waren wir schnell,…. und sind schon um zehn los gewandert. Wir wollten nochmals zum tollen Strand von gestern – zum Wharariki Beach – heute mit dem längeren Weg über einige Seen,… und es war wunderschön. Einige Vögel begleiteten uns regelrecht – es war einzigartig.

Das letzte Stück ging durch den Wald und dann hatten wir plötzlich das Meer vor uns – ein herrlicher Felsbogen vor uns,… gigantisch –

Aber am Meer zurücklaufen – das ging leider nicht,….. warum? Wir hatten nicht bedacht, dass jetzt die Flut war und wir an den Felsen nun nicht vorbei kamen,… 😳😳😳😳 Da war nur Meer,… 🤔🤔🤔🤔

Also blieb uns nichts als umzukehren – aber wir liefen nicht den gesamten Weg zurück, sondern querfeldein  und versuchten den Weg von gestern wieder zu finden. Und wir schafften es nach einigem Hoch und Runter auch,…. 👍👍👍

…. und liefen nochmals den gesamten Strand ab, weil er uns so, so gut gefallen hat. Super war es!

Mit Bildern müsst ihr euch jetzt bitte gedulden bis wir wieder daheim sind – mein Speicher des Blogs ist wohl voll,…. ich hoffe, dass es mit dem Schreiben des Blogs noch einige Zeit klappt,… 😊😊😊 – STOPP – Stand Dienstag, 17.4.  Peter ist super und hat es wieder in Ordnung gebracht!!! 😘😘😘😘 Er ist einfach SPITZE! Und ich arbeite dran, die letzten Tage mit Bildern zu füllen,… 😇

Wir fuhren zum nächsten Punkt, dem Pillar-Point-Leuchtturm! Aber vorher aßen wir einen Landjäger oder was in der Art und Brot dazu. Peter blieb dann auch im Auto und ich lief los – nach 1.5 Stunden war ich erst zurück: war doch ein ganz schön langes und steiles Stück bis zum Leuchtturm gewesen. Der Leuchtturm selber entsetzte mich,… 🙈🙈🙈 …. den hatte ich mir etwas hübscher vorgestellt,…. diese Vorstellungen immer,… 😉😉😉🤔🤔🤔🤔

……. aber die Aussicht von oben war grandios – so was von schön – einzigartig – würde ich unbedingt jedem empfehlen!  Denn man sah von oben die gesamte Halbinsel und vor allem Farewell Spit – die Landzunge. Wellen über Wellen und wenn man denkt, dass da Tausende von Vögeln brüten und leben, fand ich das schon berührend,…. 👍😊 Auf der anderen Seite sah man die Berge und Hügel und wieder auf der Landseite unendlich viel und weites Watt – einzigartig!

Irgendwann musste ich aber von oben wieder zu Peter und ärgerte mich etwas über mich, dass ich die große Kamera und auch mein Fernglas im Auto hab liegen gelassen. Aber so ein herrlicher Blick, der bleibt im Gedächtnis  😊👍👍👍. Und das Handy hatte ich ja dabei – schon deswegen weil es meine Schritte täglich zählt,… 😉😉😉

Nun ging es dann endgültig zurück  – erst noch nach Collingwood, einem verträumten Örtchen am Meer und an der Mündung eines Flusses. Irgendwie, so sagt man, gehen die Uhren hier langsamer – mir gefällt‘s hier 👍😉😊. Auch fand uns ein vierbeiniger Freund ganz toll und blieb eine Zeit lang bei uns…..  👍

Kurz danach waren wir wieder in Takaka und dann geht es noch in den Abel Tasman Nationalpark an die Golden Bay. Circa zwanzig Kilometer kann man noch fahren, dann geht es nur noch zu Fuß weiter. Hier sind herrliche Buchten – und wir genehmigen uns zwangsweise noch eine Nacht auf dem Campingplatz. Nirgends darf man hier stehen, überall ist Campen verboten. Wie schade 😰😰😰

Aber der Zeltplatz ist nett, eine junge Deutsche war an der Rezeption und wir schwatzten gleich noch etwas,…

Samstag, 14.April 2018

Wieder haben wir gut und ruhig geschlafen: es ist ein sehr gemütlicher und familiärer kleiner Platz, auf dem wir hier (für fünf Dollar pro Person) gestern Abend gelandet sind. Es gibt auch keine Duschen hier, nur eine Toilette. Aber man kann hier Lagerfeuer machen. 👍
Und er liegt direkt am Meer in einer hübschen Bucht (Holz liegt hier haufenweise herum) – und die „Mittelalter“ Frau, „care taker“ pflegt den Platz und wohnt selber in einem umgebauten LKW: irgendwie schon cool,…. 😉
Unser Ziel heute ist Farewell Spit – der nördlichste Punkt der Südinsel! Wie ihr uns nun schon kennt, lieben wir diese extremen Punkte ganz besonders,… 😉
Für unseren Nachmittagskaffee wollten wir uns in der deutschen Bäckerei (ja, so was gibt es in Motueka) noch was holen, waren aber nicht bereit, dafür horrende Summen zu zahlen. Also schnell noch in den Supermarkt und ein paar Croissants geschnappt, bevor es nach „ ganz hinten“ los ging. Motueka ist übrigens das Zentrum des Obstanbaus auf der Südinsel und es werden hier viele Backpacker beschäftigt.
Gut, dass wir heute diese Straße zum Ende der Südinsel fahren und nicht gleich zu unserer Ankunft hier vor fast drei Wochen! Warum? Weil da diese Straße, die sich in Serpentinen von Motueka über den Takaka Hill (791 Meter hoch) nach Takaka schlängelt, gesperrt war: es hatte ein Zyklon gewütet und sogar teilweise die Straße zerstört – ganze Stücke der Straße fehlten,…

Nun ist die Straße wieder einspurig (mit Ampelschaltung) befahrbar und wir können hinter – Super 👍😊. Ist die einzige Möglichkeit, nach „hinten“ zu kommen. Vom Hill gibt es bei klarem Wetter bestimmt tolle Aussichten, wir hatten nicht soviel Glück. 😳
Takaka – das einstige Hippie- Mekka! Auch heute geht es hier gemütlich zu, viele Cafés und Läden sind an der Durchgangsstraße. Die Bewohner – so las ich es in meinem schlauen Reiseführer 😉 – suchen hier Harmonie und Frieden und ein Leben abseits hektischer Metropolen und im respektvollen Umgang mit der rauhen Natur. Ja, einsam ist es hier,…. 😉👍
Für uns gab es hier eine dumping-Station und wir konnten an der Tankstelle Wasser für den Tank des Wohnmobils bekommen! 👍😊
Den Ort Collingwood (ehemaliges Goldabbaugebiet) lassen wir erst mal links liegen und kommen in den wirklich letzten Ort, nach Puponga: hier endet der Asphaltbelag!
Zuerst waren wir am Farewell Spit: es ist hier der Beginn einer Sandzunge, die 35 km weit ins Meer hineinragt. Hier rasten und nisten zahlreiche Vögel – deswegen darf von hier aus auch nur ein Stück auf eigene Faust gewandert werden. Immer wieder macht dieses Naturreservat leider auch traurige Schlagzeilen, weil hier etliche Wale schon gestrandet sind und die Anwohner dann verzweifelte Rettungsaktionen starten.
Wir sind noch ein Stück weiter – quasi auf die Rückseite der Sandzunge: hier kann man noch acht Kilometer auf einer gravel Road, also unbefestigten geschotterten Straße weiterfahren. Unser erstes Ziel war die beeindruckende Steilklippe Cape Farewell: der nördlichste Punkt der Südinsel! Super schön – und unten lagen Seehunde. Hier – inmitten grüner Hügel mit vielen Schafen – kochten wir uns was zum Essen: gewürzten Reis mit Lamm, frischen Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch. Lecker war es,…. (schließlich hatten wir ja eure was zu feiern: vor 39 Jahren haben wir uns verlobt und vor 63 Jahren wurde Peter getauft).

Das Wetter klarte immer mehr auf und wir fuhren noch zum Ende der Straße: hier gab es ein Café und einen Zeltplatz. Aber wir wanderten erst mal zum
Strand, dem Wharariki Beach, 20 tolle einzigartige Minuten mit super Landschaft – und waren begeistert! Total begeistert! 👍👍👍👍
Der Weg ging über Hügel, über eine wilde Farm-, Kiefern- und Dünenlandschaft ……

……, hin zu den windgepeitschten Dünen des Strandes. Wir waren „hin und weg“,… diese Weite und Schönheit hier – großartig! Und ich hab viel zu viele Bilder gemacht,…. 😳😳😳😳

Und wir entdeckten hinter Felsen (ein paar wenige Leute waren da) Seehunde, die hier im Wasser plantschten, miteinander spielten, wahrhafte Luftsprünge vollführten – es war großartig, so nah dabei sein zu können.

Wir genossen diese Minuten sehr, wanderten dann zum Parkplatz zurück und entschlossen uns, eine Nacht auf dem Campingplatz zu verbringen: es war unsere zweit teuerste Übernachtung – die bot aber dafür Plumpsklo, keine Entleerung fürs Wohnmobil und die Duschen kosteten noch extra 2 Dollar für 4 Minuten. 🤔🤔🤔

Na ja, wir blieben trotzdem – die Landschaft war herrlich und wir wollten hier ja am nächsten Morgen noch etwas wandern. Plätze zum freien Übernachten gibt es wohl hier im ganzen Umkreis nicht,…😰😰😰😰

In der Gemeinschaftsküche trafen wir noch ein neuseeländisches Ehepaar vom hohen Norden der Nordinsel mittleren Alters: der Mann war jetzt zum ersten Mal auf der Südinsel und sehr enttäuscht: es sei hier kälter als daheim, er kann nicht angeln wie daheim, surfen entfällt auch und er freue sich schon wieder auf sein Zuhause, auf den schönsten Platz auf der Erde! 👍😊
Alt wurden wir heute auch nicht mehr – hatten hier „hinten“, auf dem nördlichsten Platz der Südinsel weder Netz noch Wlan,… 😳🙈

Freitag, 13.April 2018

Und wieder schien etwas Sonne und vor allem kein Regen. Herrlich!

Und es gab wieder Toastbrot, wie immer wenn wir auf einem Zeltplatz sind. Aber wir haben auf dem Zeltplatz immer auch die Uhr „im Visier“, denn um zehn ist laut Campingplatz-Ordnung Abreise. Das ist auch ein Punkt, warum wir nicht gerne auf Zeltplätze gehen. Und meist schaffen wir es auch gar nicht – nach dem Frühstück steht ja Duschen an und dann noch Entsorgung, Wasser auffüllen usw.
Heute war es dann 10:45, als wir den Platz verließen und nochmals zu den Pancake Rocks starteten. Wie schon gestern Abend fanden wir sie einfach gigantisch!

Bei rauer See wie heute war es umso schöner, dann prusten die Blowholes die klatschenden Wellen und ungestüme Gischt heftig nach oben 👍😊 …..

Und es regnete immer noch nicht,… und übrigens den ganzen Tag nicht,…. 👍😊
Dann ging es weiter am Meer entlang nach Westport: auch wieder eine Stadt, die nicht unbedingt zu unseren Favoriten zählt. Na ja, der Supermarkt war sehr gut sortiert 👍😊😳.

Heute wird in der Stadt Zement abgebaut, früher war es Kohle und unter Tage wird immer noch in dieser Gegend Kohle gefördert.

Unsere Strecke führt durch das sehr schöne Buller-River-Tal, in dem sich der malerische Fluss durch die von Regenwald bewachsenen Berge (um die 1600 Meter Höhe, Ausläufer der Südalpen) schlängelt. Wieder ist es eine ruhige, wenig oder gar nicht besiedelte Fläche. Dafür gibt es schöne Blumen,…

Erst kurz vor dem Meer dann wieder weite Felder, Apfelbäume, Hopfenanbau und mehr Farmen, auch Öko-Bauern, die hier ihr Glück versuchen – und dahinter im Westen die waldigen Berge des Kahurangi-Nationalparks.

Der Stellplatz, den wir in Motueka ausgesucht haben, ist leider voll belegt – so etwas ist uns auf unserer Reise bisher auch noch nicht passiert,…🙈🙈🙈
Aber wir finden einen anderen kleinen Platz für 10 Dollar für uns beide – in dem Wagen wohnt übrigens die Frau, die sich hier um alles kümmert. Ist das nicht ein tolles Gefährt? 👍👍👍👍

Peter und ich beobachten noch lange das schöne Lagerfeuer unserer Nachbarn. Morgen geht es dann zum nördlichen Ende oder Beginn (?) der Südinsel. 👍😊

Donnerstag, 12.April 2018

Gut geschlafen, aber leider regnet es jetzt – wie so oft an der neuseeländischen Westküste. 😳

🙈🙈🙈Und dabei hatten wir letzte Nacht wieder einen herrlichen Sternenhimmel und ich erwartete natürlich für heute Sonne,… ⭐🌙⭐🌙⭐
Aber – kein Problem! 😉 Nur zwanzig Kilometer weiter ist das größere Städtchen Greymouth (entstanden durch Gold und Kohle, recht unscheinbar und na ja, sagen wir gewöhnungsbedürftig) und das hat ein Hallenbad – und sogar eine Sauna! 👍👍👍👍 Das hatte ich schon vor unserer Reise eruiert,…. Und es freut uns riesig, denn eine große Wäsche tut bestimmt mal wieder gut,… 😉😉😉😉
Wir fahren hin – das Bad hat offen und kostet „nur“ 5,50 Dollar Eintritt.

Hier ein Schwimmbad zu finden, ist was ganz Besonderes – bisher haben wir nicht viele Hallenbäder gefunden,.. 🤔
Ja, es war sehr schön und wir konnten uns in der Sauna aufwärmen, ein paar Runden schwimmen und es tat einfach gut. Wir in Deutschland sind allerdings mit unseren Bädern schon verwöhnt – Liegen gibt es hier keine, nur ein paar Plastikstühle und Holzbänke zum Sitzen. Gegessen wird das, was man mitbringt und draußen, im Vorrraum. Zu kaufen gibt es außer Eis nichts, nicht mal einen Kaffee. „Dafür“ kann man aber auch mit Schuhen ins Bad und ohne Schuhe nach draußen. Insgesamt war es recht kühl und – klar, auch hier geht man im Badeanzug in die Sauna – dafür aber ohne Badetuch. 🙈
Nach unserem zweistündigen Aufenthalt gingen wir noch einkaufen – unsere Reserven waren aufgebraucht (einen Bäcker suchten wir im
Ort vergebens) und danach wollten wir eigentlich im Waschsalon unsere Wäsche waschen. Leichter gedacht als getan! Alle Waschmaschinen waren besetzt und so stehen wir nun auf einem Zeltplatz, 50 km nach Greymouth in Pinakaiki bei den berühmten Pancake Rocks am Meer, an der Tasmanischen See. Die Fahrt von Greymouth bis nach Westport (die Hälfte sind wir gerade gefahren) gilt als eine der schönsten Küsten-Strecken der Welt,….sie führt mal direkt an der Küste entlang, mal weiter oben an den Bergen, die hier ganz besonders üppig und windschief bewachsen bis ans Meer heranreichen, das unablässig gegen die felsige Küste peitscht.

Hier auf dem Camping-Platz waren die Waschmaschinen frei und wir haben nun gewaschen und getrocknet UND sind vorhin gerade noch zu den Rocks gelaufen: und DIE sind definitiv SUPER!!! 👍😊
Es war ein wunderschöner Wanderweg – wieder durch dichten Regenwald – der mit Aussichts-Terrassen angelegt ist – echt klasse und alles ohne Eintritt!

Ab und zu sieht man, wie die Straßen kaputt sind, wie etwas am Rand ausbricht und das erklärt auch, warum so viel Bauarbeiten hier sind,…

Und dann besonders hier diese wunderschönen  Palmen hier überall:

Zu dem Namen „Pfannkuchenfelsen“ kam die einzigartige Formation, weil die unterschiedlich stark erodierten Gesteinsschichten schon vor 230 000 Jahren aus Kalk bzw. Ton wie riesige aufgestapelte Pfannkuchen anmuten. Brandung, Wind und Regen leisten hier seit jeher ganze Arbeit: Höhlen und Tunnel durchlöchern den spektakulären Küstenabschnitt. Echt super! Und das Meer schäumt heute ganz besonders,… ist halt die Westküste! 🤔

Und während ich wieder unseren heutigen Tag ins Handy „tipple“, brät Peter noch eine leckere Wurst und wir haben dazu unseren Lieblingssalat, Cole Slaw gegessen. Da das Wlan nicht gut funktioniert, kann ich wieder nichts ins Netz stellen,… 🙈🙈🙈
Hier sind übrigens auffällig viele Nikau-Palmen – sie deuten auf ein überraschend subtropisches Mikroklima an diesem Stück der Westküste hin, die doch als Schlechtwetterküste verrufen ist.
Es regnet auch gerade wieder – 21:15 – das heißt, momentan schüttet es – tropenmässig – wie aus Kübeln. 😳 Dafür ist es jetzt wärmer geworden, auch draußen. 👍😊

Mittwoch, 11.April 2018

.. schon um sieben war ich auf und bewunderte das Morgenrot und das Meer: das ist einfach so wunderschön,….da kann ich mich nie dran satt sehen!

Dann tippelte ich den Reise-Bericht in meine Notiz-Sammlung weiter ein und bekam schon um halb neun mein Frühstück 😉😉😉 – Müsli gab es heute.

Den Kaffee konnte ich draußen genießen: es war wieder herrlich warm in der Sonne. War das wohltuend und ich konnte es genießen 👍😊.
Wir liefen dann noch etwas am Strand entlang und Peter kletterte über die angeschwemmten Holzstämme und Wurzeln, ..,..

…. um auf der anderen Seite des Flusses nach einem besonders schönen weißen Stein zu suchen, den wir auf den bereits „angelegten“ Steinehaufen legen wollten: hier war jeder Stein beschriftet und wir wollten auch einen von uns dazu legen. Eigentlich doch eine tolle Idee! 👍😊 Peter schaffte es auch nach „drüben“ und kam mit drei tollen Steinen zurück: nur hatte er auf der Strecke leider sein Brillenetui mit Brille verloren. Wir suchten und suchten, aber es war wie mit der „Stecknadel im Heuhaufen“,… 🙈🙈🙈

Trotzdem ließen wir uns die Freude nicht nehmen (Peter hatte eine Ersatzbrille dabei), beschrifteten einen Stein und legten ihn zu den anderen dazu.
Dann ging es – auf einer gut ausgebauten Straße……

……. durchs Land – weiter Richtung Gletscher: erst zum Fox und dann zum Franz-Josef!

Diese beiden Gletscher dringen weit ins Vorland vor, so weit, dass noch hoch über ihren Zungen dichter Regenwald überleben kann. Es ist bei beiden ein ungewöhnliches Nebeneinander von Eis und Regenwald!

Ein großer Teil der Neuseeländischen Alpen ist vergletschert und je weiter man an der Westküste nach Süden kommt, desto mehr. Das hat wenigstens drei Gründe: die Niederschläge nehmen nach Süden zu, die Temperaturen nehmen mit zunehmender Polnähe ab und die Gipfelzone, in der die Gletscher entstehen, liegen nach Süden immer höher.

Der Fox Glacier erhielt seinen Namen nach einem Besuch des Premierministers Fox im Jahr 1872.

Fox Glacier ist ein kleiner Ort mit Touristen-Shops und Quartieren. Wir hatten von etwas weiter weg einen herrlichen Blick auf den Gletscher und zu unserem „Freund“, dem Mount Cook, den wir ja schon von der anderen Seite vor zehn Tagen bewundert hatten. Auch heute hatten wir Glück und er war frei zu sehen: einfach wunderschön. Wir wanderten dann 6 km um den Lake Matheson: herrlich war es! Eine Mulde der Endmoräne des Fox Gletschers (er ist 13 km lang), die dieser vor etwa 5000 Jahren ablud, füllt heute der See. Herrliche Blicke auf die Bergwelt, eine tolle Wanderung durch den Regenwald: unzählige Moose, riesige Farne wachsen hier, auf und am Fuß der knorrigen Bäume. Er ist voll von nur auf Neuseeland beschränkten Pflanzen.
Und das Kaiserwetter dazu – klasse! 😊

23 km fuhren wir weiter, hoch und runter und wieder durch Regenwald und dann gabelte sich die Straße zum nächsten Gletscher: dem Franz-Josef-Gletscher! Er hat seinen Namen nach dem österreichisch-ungarischen Souverän. Hier gingen wir den Weg zum Gletscher durchs Tal, aber nur eine halbe Stunde lang: denn wir sahen ihn schon von weitem und ich war – ehrlich gesagt – sehr erschrocken, wie weit sich das Eis schon zurückgezogen hat und wie grau und steinig unten alles aussieht.

Franz-Josef ist zehn Kilometer lang und schiebt sich von 400 Meter auf gut 2900 Meter an. Klar ist das beeindruckend! 👍
Aber wir haben die letzten Jahre in Norwegen die Gletscher besucht und da war ich viel faszinierter von den einzelnen Gletscherzungen: da entdeckten wir auch das typische Gletscherblau! Sowohl im Eis wie auch im Fluss und im See,… 👍😊
Im Wohnmobil angekommen, gab es dann erst mal noch ein Käffchen und was zu essen und dann ging es noch ein Stückchen weiter. Die Fahrt ging durch viel Weideland hindurch, teils geradeaus, teils hoch und runter, oft mit herrlichen Blicken auf die Berge dahinter und den Regenwald davor – jedoch leider noch nicht am Meer entlang. Aber hier einige Bilder, die ich typisch für Neuseeland finde,…

Häuser, geschweige denn Orte gibt es hier in dem Gebiet nicht. Einsamkeit pur, kaum ein Auto begegnet einem, unendliche Weite und Stille – herrlich! Erst nach gut 140 km kommt dann doch mal ein Ort ! Ein kleiner! Wir entleeren das Wohnmobil in dem Ort Ross, einem Wohnort im Nirgendwo. Fast jeder Erwerbstätige hier arbeitet in den Minen – man lebt hier also vom Gold. Die Häuser sind jedoch recht einfach.

Und wo landeten wir noch? Wieder hatte Peter eine Überraschung für mich parat! 👍😊
Ich hatte mir doch so gewünscht, mal noch neuseeländische Glühwürmchen zu sehen – und hier in Hokitika gibt es welche! Ohne Eintritt, man kann einfach am Ortsende parken und läuft ein paar Meter zu der Höhle. Und da funkelte es! War das herrlich und ich hab mich ganz riesig gefreut! 👍👍👍👍 Und – wir waren zur richtigen Zeit da – gerade als es dämmerte und man das Leuchten der Würmchen sehen konnte! Echt super! 👍😊 …. und den Rest eines schönen Sonnenuntergangs haben wir auch noch gesehen:

Übernachtet haben wir 20 km weiter auf einem ausgewiesenen Platz, den ein Café-Betreiber seinen Gästen zur Verfügung stellt. Wie gut, dass Peter eine App hochgeladen hat, die alle Übernachtungs- und Entsorgungsstellen anzeigt! 👍😊
Wir hatten noch Kohldampf – und so teilten wir uns noch alles, was wir „daheim“ hatten: die chinesische Suppe, die Dose Spaghetti (braucht man nicht wieder kaufen), den geräucherten Fisch und ein paar Kekse. 👍👍👍❤❤❤❤

Dienstag, 10. April 2018

Hallo, guten Morgen an euch,…. 😊👍

unsere letzte Nacht war eisig kalt, an die zwei/drei Grad. Eine Kältefront hat Neuseeland erwischt,… sogar die Zeitungen berichteten davon: Schneefall bis auf 300 Meter Höhe. Unsere Heizung hat nicht funktioniert und so bin jedenfalls ich mit Mütze (hatte ich „zufällig“ gekauft) und meinen Handschuhen und natürlich zusätzlichem Pulli, 2 Paar Socken ins Bett. 🙈🙈😳😳😳

Und es ging,… und wir haben uns aneinander gewärmt,…. 😊😊😊👍👍👍👍

Peter hat sich an den Wohnmobil-Vermieter gewandt und wir hoffen, dieses Problem bald gelöst zu haben.

Geschneit hat es bei uns auf jeden Fall nicht, nur die Berge waren wie mit Puderzucker überzogen.

Wir waren immerhin noch auf circa 400 (?) Meter Höhe und haben die 2- stündige Fahrt ans Meer gestern Abend nicht mehr geschafft. Dafür hatten wir einen tollen kostenfreien Stellplatz direkt am See und ——- mit den Brunftschreien der Hirsche! 👍👍👍👍 Wie lange hatten wir vor 1,5 Jahren in Schottland nach Hirschen gesucht und nun wieder so eine „zufällige“ Freude für uns! 👍😊

So, nun mein Bericht, den ich geschrieben hatte:

bis um neun habe ich geschlafen! Das grenzt an ein Wunder,… und als wir dann die Vorhänge zurück schoben, erblickten wir „Puderzucker“ auf den Bergen. Gott sei dank nicht bei uns, denn wir haben „nur“ auf 350 Meter übernachtet. Weder regnete noch schneite es jetzt, nur ab und zu kam die Sonne mal kurz hinter den Wolken hervor: herrlich! Und es wurde dadurch auch im Wohnmobil etwas warm,… Die Berge wurden immer sichtbarer – ein faszinierendes Bergpanorama. Herrlich,… ich freute mich riesig! 😉
Es ging weiter – die Straße war breit und gut ausgebaut, immer vorbei an den Seen und dahinter die Berge. Wir hielten oft an, um Fotos zu machen, aber es ist halt doch noch was anderes, wirklich da zu sein und diese herrliche Natur zu sehen. Es kam Makarora – ein besonderer Ort, an dem mir Peter ein wunderschönes Armband schenkte,…. 😘😘😘

Die umliegende Berglandschaft wird nun immer grüner und waldiger und wir überqueren den Haast Pass (650 Meter), der nach dem deutschen Geologen Julius Haast benannt ist. Er war der alten Maori – Route von Wanaka zur Westküste gefolgt. Zum Meer sind es immer noch 63 km, wir kommen an vielen Wasserfällen vorbei und durch unendlich viel (Regen-)Wald,… nur Natur gibt es hier,… herrlich! Und so werden meist die Räder transportiert,…

Haast ist nur eine Ansammlung von Unterkünften und wir machen nun wieder bei richtig schönem Wetter noch einen Abstecher in die wilde Abgeschiedenheit, in die Jackson Bay. Die Bewohner – okay, die wenigen Bewohner hier – müssen um die 140 km (zurück nach Wanaka) zum Einkaufen fahren. Da muss alles geplant sein! 🙈
Wir sind hier wieder mal „am Ende der Welt“. Die Küstenstraße endet hier. Und hier ist ein Platz für die, die Einsamkeit suchen und für Natur lieben. Der Ort hat um die zehn Häuschen einfachster Art. Und wir genehmigen uns hier Fish & Chips im „Craypot“, einem originellen Restaurantwagen – einfach super! 👍😊Es schmeckt wunderbar!

Und wir hätten hier auch übernachten können, wollten aber noch etwas weiterkommen.

Neuseeland – momentan die Südinsel ist einfach riesig und wir haben noch vor, den Abel Tasman Park – ganz oben im
Norden – zu sehen – schon deswegen weil es da noch wärmer sein soll,…. und in zwei Wochen geht es auch schon zurück Richtung Heimat.
Ja, freuen wir uns auch wieder drauf,.. 👍😊 Europa – man sieht es jetzt mit neuen Augen – ist auch wunderschön und hat eine enorme Vielfalt. Vielfalt auch an Menschen. Hier bist du immer im selben Land, obwohl du an die 5000km fährst,…

Wir fuhren mit ein paar Fotostopps noch gemütlich 100 km weiter, bis zur Bruce Bay, denn hier darf man kostenlos direkt am wilden Strand stehen – und das ist das, was wir am liebsten tun! 👍😊

Endlich mal nicht dieses Schild, das wir hier für unsere Begriffe zu oft sehen:

Zum Abendessen gab es geräucherten Fisch und Brötchen, passend zum Meer! Wir konnten noch lange ein herrliches Abendrot bewundern – und spielten, da wir kein Netz und kein wlan hatten, wieder Kniffel – und ich gewann, wenn auch ganz knapp,… 😉

Montag, 09.April 2018

Wir haben wunderbar an dem sehr lang gestreckten Lake Wakatipu geschlafen und es schien sogar die Sonne, als wir aufgewacht sind. Herrlich, wie der See dadurch blitzte,… nur zum Frühstück draußen war es nun doch zu frisch.

Wir starteten gegen 10 Uhr und waren eine Stunde später schon in Queenstown: auch diese Stadt spielte in den Neuseeland – Romanen, die ich las, eine große Rolle! Ja, damals war es eine ganz kleine Stadt, die vor allem die Goldgräber anzog,.. Heute sind hier Action und Trubel angesagt, es ist DER Abenteuer-Spielplatz Neuseelands mit Bungy Jump, Gleitschirm – Fliegern, rasanten Shotover River – Fahrten, im Winter ist natürlich Skifahren angesagt, und und und! Für uns war es in der Stadt voll, teuer und total touristisch – einfach nichts für uns, obwohl die Lage am schönsten Uferabschnitt des Lake Wakatipu wirklich herrlich ist! 👍😊 Bewaldete Hänge (mit teuren Villen) und zwei herrliche Gebirgsketten dahinter – das ist schon ein herrliches Bild, eine phantastische Kulisse! Im Tal am See liegt Queenstown.

Man hat auch einen sagenhaften Blick auf die Gipfel des Mount Aspiring Nationalparks.

So fuhren wir noch ein Stück am See entlang die „Sackgasse“ Richtung Glenorchy, um die wunderschöne Berglandschaft zu genießen.

Und auch das Wetter war noch super! Ganz nach Glenorchy war es uns aber doch zu weit: 44 km hin und wieder zurück, mindestens 2,5 Stunden ohne Aufenthalt. Trotz unserer vier Wochen auf der Südinsel (die braucht man hierfür auch!) fährt man viel,… und man hat auch immer die noch vor einem liegende Strecke und Ziele (und auch etwas das Wetter) im Auge. Am Tag um die 250 km waren es bei uns sehr oft – oder fast immer,…. 🙈😳
Aber für heute fanden wir noch einen besonders schönen Abstecher zum Moke Lake: die schmale, größtenteils geschotterte Straße führt zwischen hohen Bergen im tiefen Tal durch und zeigt eine erstklassige schroffe Bergwelt, die an Western- und Cowboyfilme erinnert. Der See diente als Kulisse für den neuseeländischen Sozialkrimi „Top of the Lake“. Es war absolut ruhig und wirklich auch wieder eine unberührte Natur, die wir sehr genossen.

Und dann fuhren wir weiter ins nächste Goldgräber-Städtchen, nach Arrowtown (hier gab es freie Parkplätze): die gut erhaltenen historischen Häuser werden vor allem als Restaurants und Läden für Touristen genutzt.

Hier geht es noch ruhiger zu, es gibt viel Nettes zu kaufen und ich erstand eine Mütze für 6 Dollar, die mir noch gute Dienste erweisen sollte,… 😊😉

Der Ort gefiel mir sehr gut, ich kam mir wie in einem Freilichtmuseum vor und fühlte mich in die „alte Zeit des Goldrauschs“ zurückversetzt,…. 😉😉😉
Beeindruckend ist auch Chinatown am Ende des Ortes: die kleinen Hütten, an den Berg gepresst, veranschaulichen eindringlich die kärglichen Arbeits- und Lebensbedingungen der chinesischen Goldsucher in den Goldrauschjahren. Es zeigt, wie die Chinesen ins Land gelockt wurden und dann regelrecht ausgenommen wurden.

Natürlich sind auch hier wie fast überall in Neuseeland sehr, sehr viele Asiaten. Für diese gilt folgender Hinweis:

Bei der Weiterfahrt entschieden wir uns mal wieder dafür, eine ganz bestimmte Straße zu fahren. 😉😉😉 Viele Tage war unsere Strecke praktisch vorgegeben – es gab kaum Alternativen. Heute wählten wir die Serpentinen – Straße nach Wanaka, die sich bis 1076 Meter Höhe in die Höhe schlängelt. Von oben hat man einen herrlichen Blick ins Queenstown – Tal und kann auch die Flugzeuge beim Landen beobachten: es ist wohl wegen der umliegenden Berge und damit auch der verschiedensten Winde einer der gefährlichsten Flughäfen weltweit. Auf dem Bild sieht man die Landebahn.

Wir genossen den Blick mit einem Käffchen und was Süssem – schon toll und auch eine Freiheit, wenn man da, wo man gerade ist, was Leckeres genießen kann,…. 😊
So schön unser Airbnb auch war, so hat auch das Camper-Leben Vorzüge: vor allem hier im Süden auf der Südinsel, wo es nicht so viele Unterkünfte gibt (weil hier ganz einfach nicht viele Menschen wohnen und oft noch unberührte Wildnis und Natur sind) – man kann da bleiben, wo man möchte und na ja, vor allem da, wo keine Verbotsschilder stehen. Das mit den Schildern ist oft nervig, denn an vielen schönen Plätzen ist das Übernachten untersagt – verständlich finde ich es, wenn ein Campingplatz in der Nähe ist.
Aber trotzdem findet sich immer wieder ein Plätzchen,… muss man halt noch ein Stückchen weiterfahren,…. ist halt oft schöner irgendwo im Freien zu stehen, da wo man will (und kann), frei zu sein, auch mit der Abfahrt am nächsten Tag – als auf einem Zeltplatz.
Unsere Fahrt heute ging erst mal weiter in die Bergschlucht hinunter, vorbei an für mich wunderschönen grünen Hügeln,…

….. bis nach Wanaka – Wanaka ist ein Städtchen, auch sehr schön an einem See (wieder riesengroß, zieht sich bestimmt 60 km in die Länge) und in den Bergen gelegen (es hatte eine Dumping – Station, die wir nutzten und einen großen Supermarkt. Klar haben wir auch wieder getankt und für Gas-Nachschub gesorgt). Ansonsten gibt es hier viele kleine Geschäfte, viele Cafés und Restaurants: aber alles eine Nummer kleiner als das berühmte Queenstown. Hier ist der berühmte Mount-Aspiring-Nationalpark ganz nah: ein 355 000 Hektar großer Nationalpark, der zum Weltnaturerbe gehört. Rund 100 Gletscher hat der Park und Wissenschaftler beobachten auch hier seit Jahrzehnten einen Rückzug des Eises. Zusammen mit den Fjordland, dem Westland und dem Mount Cook NP ist es eine Fläche von insgesamt 2,6 Millionen Hektar.
Wir fuhren noch etwa 20 km weiter ins nächste Städtchen Hawea: es ist recht klein und liegt am nächsten See, dem Lake Hawea, der sich genauso lang hinzieht. Ihr seht, wir sind hier mitten im Seengebiet – Seen, von riesigen Bergen umgeben – und der „Unterschied“ zu Europa ist die unbedingte Wildnis und absolute Einsamkeit. Herrlich! 😊👍
Nun war es fast 18 Uhr, es regnete inzwischen und die Berge verschwanden immer mehr im Dunst – und wir waren auf der Suche nach einem Stellplatz –
Und wir fanden ihn! Ein schöner großer Platz mit herrlicher Sicht auf den See. Etwas einsam, aber das machte uns nichts. Und was hörte Peter als erster? Das Röhren der Hirsche! Am Berghang zwischen See und Straße war eine ganze Herde Rehe und trotz Regen beobachtete ich vor allem den Hirsch – ein herrliches Tier mit seinem mächtigen Geweih!
Etwas später gesellte sich noch ein Auto zu uns: am nächsten Morgen sahen wir, dass ein Pärchen darin geschlafen hatte und zum Wandern aufbrach. Wir kochten uns nun noch was Leckeres: es gab eine Pfanne mit Zwiebeln, Knoblauch und Fleisch – und dazu Uncle Ben‘s Reis! Lecker, was die Bordküche alles hergibt! Und vor allem der tolle Koch! Da wir hier kein Netz und auch kein Wlan hatten, probierten wir unser neues Kniffel aus und hatten viel Spaß! Gemütlich war es,…… nur kalt und immer kälter wurde es,… und unsere Heizung funktionierte nicht. 🙈😳😳😉

Wie gut, dass ich mir eine Mütze gekauft hatte,…Wir zogen eine Schicht mehr Kleidung an und konnten irgendwann schlafen,…. ⛄☃⛄☃⛄

Sonntag, 08.April 2018

Der Milford -Sound, ja das ganze Fjordland (das zum größten Teil noch unerschlossen ist) hat den Ruf, die regenreichste Ecke des Landes zu sein. Hier regnet es an mehr als 200 Tagen im Jahr, rund 1200 mm in Te Anau und rund 8000 mm im Milford Sound – das ist viel, viel mehr als in Hamburg zum Beispiel und da regnet es auch schon oft genug,….

Dieses Wetter ist bestimmt der Grund, dass dies ein Naturparadies geblieben ist, das sich in weitesten Teilen ungestört entwickeln kann, da es für den regulären Besucher nicht zugänglich ist.

Auch bei uns hat es heute Nacht geregnet 🙈🙈🙈: gestern Abend waren wir noch duschen und heute morgen sind wir fast so nass zurück gekommen wie „unter der Dusche“. Aber wir haben dann noch gemütlich im Wohnmobil Toastbrot gegessen – auch mal wieder eine Abwechslung zum Müsli – 😉😳

Und dann ging es wieder zurück,… und wir genossen nun die Landschaft im Regen, mit tief hängenden Wolken und waren auch begeistert: ist schon ein Erlebnis und Highlight der Reise, soweit zum Fjord in die Wildnis zu kommen,… die Schifffahrt ließen wir wegen des Regens ausfallen,…  Autos waren nicht sonderlich viele unterwegs, was sehr angenehm war. Eher waren es Busse, die die Touristen zur Schifffahrt bringen – und das, egal wie das Wetter ist,… 😳

Schade, aber der Eindruck, das Gefühl, das wir beim Fahren der Strecke hatten, kommt auf den Bildern einfach nicht so rüber,… ihr seht schon, da bleibt nichts anderes als auch so eine Reise zu machen,… aufregend ist es allemal,…

Hier noch zwei Bilder des Kea Papageis, der die Gummis an den Autos liebend gerne anfrisst. Muss man echt aufpassen,…😳😳😳😳

Hier noch ein Regenbogen – gab es heute wieder sehr viele,…

Wir machten dann wieder in Te Anau Pause, kauften noch was ein ( müssen halt öfter einkaufen, da in dem Wohnmobil-chen nicht viel Stauraum ist) und ließen uns am See dann Brötchen und Cole Slaw Salat (Krautsalat mit Möhrchen) 😉 schmecken.

Anbei noch ein Preisvergleich 😳😳😳😳 ist ein Shampoo, das es auch bei uns gibt,… Käse kaufen wir jetzt übrigens als 1000g – Stück: ist sogar günstig, „nur“ 10 Dollar! 👍

Diesen netten Ort für Trauungen habe ich gefunden – mit herrlichem Blick auf den See,… 👍

Das Wetter besserte sich auch und wir genossen das herbstliche Ambiente. 😊👍 Das kann man gut genießen, wenn man weiß, dass man bald wieder in den deutschen Frühling kommt und einem der Sommer noch bevor steht,… 😉

Te Anau ist übrigens mal wirklich ein hübsches Örtchen, direkt am See und mit zahlreichen freien (kostenfreien) Parkmöglichkeiten (wie übrigens überall, außer in den großen Städten).

Hier noch ein netter Wohnwagen:

Der Ort Manapouri ist zwanzig Kilometer von hier entfernt, da geht alles viel ruhiger zu und von dort aus starten die Touren zum Doubtful Sound (kombinierte Schiffs- und Bustour).

Bei uns ging es heute nach der Ver- und Entsorgung noch circa 100 km weiter, ……..

(Grün in den verschiedenen Farben, Berge und Schafe – das ist für mich Neuseeland! 😊😊😊😊)

…….. bis zum Lake Wakatipu, 50 km vor Queenstown. Es ist ein wunderschöner riesiger langgestreckter See mitten in den Bergen – und hier kann man kostenlos mit der Kulisse übernachten: herrlich! 😊😊😊 Was mir ganz arg gefällt, sind die Farben hier: es sieht alles so „Echt“ aus,… so frisch und natürlich – irgendwie anders als daheim,… 🤔🤔🤔

Wir hatten uns noch Fish & Chips geholt und ließen sie uns mit dem Blick auf den See und einem neuseeländischen Bierchen (unser erstes und wohl auch letztes) schmecken. Und jetzt gibt es noch ein Teechen, ist ja klar! 👍👍👍 und dazu …… noch ein Tim Tam – ist ja auch klar! 😊😊😊😊

Und wir machen mal das, was man im Urlaub macht: wir spielen Kniffel,….. 👍😊

 

 

Samstag, 07.April 2018

Guten Morgen 😊👍,

ist das schön, wieder mit Sonne geweckt zu werden,… der Himmel ist zwar bewölkt, aber nicht so wie gestern: da war alles nur eine „Suppe“,… 😰🙈🙈🙈🙈

Schon seit sieben Uhr bin ich auf und schreibe noch den Blog und genieße dabei den Blick aufs Meer und die Sonne, die sich darin spiegelt: das macht Spaß! 😊👍Peter schläft noch,… 😴😴😴😴

Nun haben wir gefrühstückt und es geht Richtung Fjordland: 👍😊👍😊 Auf dem Bild ist unser Übernachtungsplatz. Auf der Karte unsere Strecke für heute,…

Und….jetzt sind wir im Fjordland: mittendrin! Der Fjordland Nationalpark – das sind tief ins Land greifende Fjorde zwischen steilen, von undurchdringlichem Regenwald überzogenen Gebirgsketten. Um Te Anau herum. Hatten eine sehr schöne Fahrt bis hierher, die Berge rückten immer näher (auf dem letzten Bild zu sehen) und wir freuten uns riesig, solch ein Glück mit dem Wetter zu haben! Ist ja auch hier Wochenende,…. 👍😊

Und hier noch eine Bushaltestelle und ein bemaltes Häuschen – sieht man hier sehr oft und mir gefällt das,… 👍😊

Auf der Fahrt kamen wir in einem kleinen Städtchen namens Tuatapere vorbei und am Yesterdays Museum Café: herrlich,.. Die Wirtin und Besitzerin Helen McKay verkörpert Auntie Daisy: sie hat Generationen von Kindern ernährt, indem sie ihre Rezepte in den 1950-er Jahren in einer beliebten Radiosendung verbreitet hat und geholfen hat, Kochen und Backen zu lernen. Noch heute gibt es in neuseeländischen Buchhandlungen Kochbücher mit Rezepten von ihr. Und diese Wirtin kocht nun die Rezepte und wir haben uns eine sehr leckere Kürbissuppe bei ihr – in ihrem Vintage – Laden in total altertümlicher, aber sehr gemütlicher Atmosphäre schmecken lassen.

Der Ort selber wirkt ansonsten (außer einer Versorgungsstation für Wohnmobile) sehr ausgestorben und öde.  Vielen Orten hier geht es so – das Abholzen wurde verboten, die Farmbetriebe wurden geschlossen – und die Gegend wirkt deswegen sehr menschenleer und einsam.

Bemerkung am Nachmittag: Wollte nur kurz mitteilen, dass wir heute Abend am Milford Sound bleiben und wohl kein Netz haben werden. Es ist einfach herrlich hier – bei dem Wetter,…. heiss und sonnig,… 👍😘…. und wir genießen es sehr,… hier seht ihr den Lake Te Anau.

Bis später dann,… euch allen auch ein schönes Wochenende 😊👍😊 hier in der Umgebung und in der 🌞🌞🌞🌞 schmeckt das Käffchen gleich doppelt so gut,… 😉😉😉

Ein Raubvogel mit Beute:

Und dann überall diese „Rehe“, fellow deer, heißen sie, wurden importiert und dienen dem Verzehr ( so erfuhr ich es in der Touristen – Office):

Wir sind nun  – 20 Uhr – ganz hinten am Milford Sound: hier endet die Straße und man kann von hier aus nur noch sehr teure Schifffahrten machen. Aber es sieht hier aus wie im Film „Herr der Ringe“. Heute Abend hingen ein paar Wolken in den Bergen – richtig mystisch,…aber wir waren so froh über dieses gute Wetter, das für diese Gegend hier untypisch ist,… 🙃

Diese dramatisch steile Bergpyramide des Mitre Peak ist das Highlight, sagt man. Für mich war es die Fahrt bis dahin – 120 km, erst noch angenehm, dann immer mehr durchs Gebirge, schließlich durch einen 1km langen einspurigen Tunnel (ist mit einer Ampelanlage geschaltet) und wenn man dann da durch ist, ist man platt: fast senkrechte Berge, Wasserfälle von überall, oft hängen Wolken und Nebel drin,… es war einfach gigantisch! Zum Fotografieren kommt man vor lauter Staunen gar nicht mehr,… 😳😳😳😳

Wie gesagt, schon die Fahrt hierher war einmalig und spannend,… dauernd neue Eindrücke, mal  Berge, mal Weideland, Flüsse, Seen,… großartig! Und die Berge hier sind gewaltig, alle um die 2000 Meter hoch.

Ja, wir sind hier „am Ende der Welt“ auf einem Campingplatz im Regenwald  – bisher auf dem Teuersten (30 Dollar pro Person, mit Dusche, ohne Entsorgung) –

– und ich sitze grad noch im Gemeinschaftsraum, um euch die heutigen Erlebnisse mitzuteilen. Leider ist das gekaufte Wifi (über Satellit) hier sehr, sehr langsam und ich schaffe es nicht, die schon vorbereiteten Bilder in den Blog zu setzen. Netz gibt es seit 70 km keins mehr. Das letzte größere Städtchen ist 120 km entfernt und heißt Te Anau, es ist ein hübscher Ort am gleichnamigen See mit vielen Touristen, hübschen Cafés und und und,… wir flohen jedoch schnell wieder in die Einsamkeit. 😉

Trinke ich halt noch mein Teechen und genieße die Atmosphäre: hier sind fast nur junge Leute, die wandern wollen. 😳👍

Morgen geht es dann dieselbe Straße bis nach Te Anau zurück und dann weiter Richtung Queenstown und an die Tasmanische See,…

Ich geb jetzt auf, werde noch duschen und beizeiten schlafen,…🌙⭐️🌙⭐️

Jetzt kommen noch einige tierische Bilder von gestern:

 

Freitag, 06.April 2018

Es ist halb sieben bei uns abends und wir haben jetzt einen Stellplatz direkt am Meer gefunden: er ist wunderschön gelegen, von Hügeln eingerahmt. Draußen ist es recht frisch und es hat heute fast den ganzen Tag geregnet,… war aber auch der erste regnerische Tag, seit Anfang März, seit wir hier in Neuseeland sind.

Über 200 km sind wir heute auch wieder gefahren und das waren die Höhepunkte:

Eine ruhige Nacht auf einem DOC Zeltplatz: Department of Contribution – diese Plätze sind sehr schön gelegen, haben Toiletten, Wasser – aber weder Duschen noch Entsorgung. Und sie sind mit acht Dollar pro Nacht und Person auch recht günstig. Wir hatten zum ersten Mal auch kein Netz,…. es war also eine sehr ruhige Nacht! 😊😊😊 Peter hat gestern noch fleißig am Abend die Sterne fotografiert: wir hatten wieder mal einen tollen Sternenhimmel und auch die Milchstrasse war super zu sehen,…

Und ich bin heute morgen noch kurz durch den Native Bush an den Strand gegangen: war das schön!

Wir kamen bei jemanden vorbei, der mit Schrott kreativ ist:

Unser Frühstück am Florence Hill Lookout: da war es fast noch schön – vom Wetter her,… und es gab Rührei mit Tomaten und Toastbrot. Auch wieder sehr lecker,…. und dazu ein wunderbarer Blick von oben aufs Meer!

An den Cathedral Caves ging es vorbei, so etwas haben wir in letzter Zeit oft gesehen,… und wir hätten im Regen über 20 Minuten durch den „Busch“ laufen müssen,…

Was wir aber nicht ausgelassen haben, war die Curio Bay: würde ich auch jedem empfehlen. 👍👍👍👍 Und wenn das Wetter besser gewesen wäre und es nicht so geschüttet hätte, wären wir auf jeden Fall eine Nacht auf dem kleinen Zeltplatz dort direkt am Strand geblieben: er liegt zwischen der Purpoise Bay und der Curio Bay und man hat hier – bei schönem Wetter – viele Möglichkeiten etwas zu tun und der gelbe Sandstrand erst, der vervollkommnet den Bilderbuch-Anblick: außerdem leben hier die Hektor-Delphine, die kleinsten Delphine der Welt, die nur vor der neuseeländischen Küste daheim sind. Ein paar dieser „Kleinen“ haben wir im Auto sitzend mit dem Fernglas (wie gut, dass wir das mitgenommen haben) beobachten können, trotz Regentropfen auf der Scheibe,…😊😊😊😊 Es gibt nur noch 3000 – 4000 streng geschützte Exemplare. Fotos von den Delphinen gibt es leider keine,… 😳

Weiter gibt es hier Gelbaugen-Pinguine, die man abends an Land watscheln sehen kann. Sie nisten hier im flaxbewachsenen Ufer. Sie leben übrigens als Einzelgänger – und wir sahen einen von ihnen auf der Otago – Peninsula! 👍👍👍

Außerdem liegt hier in der Bay ein fossiles Waldstück aus der Zeitvertreib Dinosaurier: einer von nur frei zugänglichen fossilen Wäldern auf der Welt. Bei Ebbe kann man einige der versteinerten Stämme im flachen Wasser liegend erkennen. Sie zeigen, dass diese Küste mal mit dichtem Regenwald bewachsen war. Natürlich habe ich mir das aus der Nähe angeschaut, ausgerüstet mit Regenhose und Regenponcho.

Dann ging es wieder zehn Kilometer weiter, dieses Mal auf einer gravel Road und zwar zum Slope Point: dem südlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes. Hier sind kaum noch Bäume, nur flache Felder und natürlich Kühe und Schafe. Und natürlich groß es weiter, aber nichts desto trotz sind wir die zwanzig Minuten zum südlichsten Punkt gelaufen,… wir beide in Regenklamotten,… 😳😳😳 und ganz vorne gab es viele bunte  Smarties, die Peter extra mitgenommen hatte: ist ja auch was Besonderes, da vorne zu stehen,… 😊😊😊 da waren wir übrigens fast alleine. Auch auf der Strecke kamen kaum Autos – Neuseeland also, wie man es sich vorstellt,…. 👍😊

Die Fahrt ging weiter durch die Catlins über die landschaftlich schöne kurvenreiche Strecke noch Fortrose, einem kleinen Hafen. Dann wurde es landschaftlich eintöniger, es erinnerte uns an Schleswig -Holstein, denn auch hier gibt es plattes Land und viele Feuchtgebiete. Kaum ein Haus und wenn, dann recht heruntergekommen. Ab und zu standen Rehe statt Kühe auf der Weide,…  🤔 Die Straßen waren schnurgerade und die dreißig Kilometer zogen sich bis nach Invercargill. Hier gibt es im Städtchen auf einmal sehr breite Straßen – man fühlt sich schon nach Amerika versetzt,..

Wir tankten wieder ( denn Tankstellen gibt es hier nicht all zu viele) und holten uns eine Portion Fish and Chips. Hier siedelten früher die Europäer und schlugen und exportierten das qualitativ hochwertige einheimische Holz und hielten Schafe und Kühe auf dem fruchtbaren Boden, so dass Butter und Fleisch als Export-Schlager gediehen. Heute ist der Fisch für den Export: das hörten wir im Museum (Southland Museum) in der Stadt, das wir noch besuchten. Hier gibt es einiges über Burt Munro, der sich ein Renn-Motorrad für das große Salzwüstenrennen in den USA selbst konstruiert hat. Dann bietet das Museum Maori-Kunst und das besondere: es gibt hier Tuataras – einzigartige, nur noch in Neuseeland vorkommende Brückenechsen. Sie sehen aus wie Dinosaurier im Mini-Format, heißen hier „Henry“ und „Albert“ ( sind mehr als 115 Jahre alt) und sind ein Kulttier in Neuseeland. Die Dinosaurier starben vor rund 65 Millionen Jahren aus – mit Ausnahme dieser Tuataras!

Fast hätten wir dann in Riverton beim Schwimmbad übernachtet, aber leider ist das nur am Wochenende für zwei Stunden geöffnet. Dabei entdeckten wir diese mobile Fahrbücherei und das nette Kirchlein:

So verließen wir das nette Städtchen, das sich  selbst den Titel „ Riviera des Südens“ gegeben hat und fanden diesen ruhig gelegenen Platz. Peter hat mich gerade wieder verwöhnt – mit Kartoffelsuppe und leckerem Käsebrot.

So, nun werde ich mich noch an die letzten zwei Tage – Mittwoch und Donnerstag – machen und dann wird geschlafen. Und beim nächsten mal muss wieder ein Laptop mit, denn es dauert einiges länger, alles mit dem Handy einzutippeln,…. 😳😉😉😉😉😉