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24.03.2016 Furadouro

24.03.2016 Furadouro

Der Tag beginnt wie der vorherige aufgehört hat: mit unserem Reiseblog!

Ich bin schon halb acht auf, mache mir mein Käffchen und schreibe – gemütlich ist das! Peter schläft aus, bis um 9:00, dann frühstücken wir und entschließen uns auf Grund des guten Wetters heute (das morgen scheinbar erst mal vorbei sein soll) noch einen weiteren Tag hier auf dem Zeltplatz dran zu hängen. Und bald darauf ziehe ich los ans Meer, in meine geliebten Dünen, bepackt mit einem Buch, was Ess- und Trinkbarem und einer Standmatte. Ich genieße hier mit toller Aussicht aufs Meer und den Strand, aber dennoch geschützt in den Dünen liegend, die Sonne und die Wärme und bin unendlich dankbar, so eine tolle Reise zu erleben, hier sein zu können,….

Furouro_Dünen_Buch_Blog

Furouro_Dünen_Blog

Furouro_Dünen_Jette_Blog

Peter besucht mich ein paar Stunden später in den Dünen: er war fleißig und hat unsere Unmenge von Bildern, die wir bisher schon gemacht haben sortiert – er hat da eine unendliche Geduld, echt bewundernswert!

Wir gehen gemeinsam noch in ein kleines Café im Städtchen und bekommen heute für 4 Euro zwei leckere Cafés und zwei süße Stückchen. Eingekauft wird auch noch was und daheim – na, ihr könnt es euch denken, ist der Blog wieder dran, was uns aber Spaß macht – bis auf das Internet, das noch sehr langsam ist, …..

23.03.2016 Furadouro

Wir entschließen uns, noch eine Nacht hier zu bleiben. Es ist herrlichstes Wetter: also dürfen unsere Räder mal wieder aus ihrer Garage raus! Gleich vom Zeltplatz weg führt ein wunderschöner Weg durch Pinienwälder ins nächste Örtchen (6 km).

Kirche gefliest (!)
Kirche gefliest (!)
kleine Kirche am Weg
kleine Kirche am Weg

Hier finden wir eine nette Bar, viele Einheimische und wir lassen uns ein Käffchen schmecken. Schön ist es – warm, sonnig, das Meer vor uns und wir sitzen sogar auf dem Stuhl im Sand!

Pause bei unserer Fahrradtour
Pause bei unserer Fahrradtour
im Strandcafé
im Strandcafé

Erst gegen Nachmittag ziehen wir weiter und entdecken hier neben vornehmen Häusern auch viel Armut und sogar ein Armen-Viertel.

Den Abend verbringen wir – natürlich erst mal mit Sonnenuntergang in den Dünen (obwohl es abends recht kalt ist) und dann mit dem Reiseblog. Erst nach 23:00 hören wir für heute auf! Gute Nacht!

Sonnenuntergang :-)
Sonnenuntergang 🙂
Jette am Strand - genießt den Sonnenuntergang
Jette am Strand – genießt den Sonnenuntergang

22.03.2016 Costa Nova – Furadouro (100 km)

Heute ist Aveiro – einst von Römern als Hafenstadt gegründet – dran: das Venedig Portugals, darauf freute ich mich schon sehr, denn Venedig ist eine meiner Lieblingsstädte. Ablagerungen vom Rio Vouga bildeten nach und nach die verzweigte Lagune rund um Aveiro, „Polyp“ genannt. Ein Parkplatz ist recht schnell gefunden und Aveiro? Na ja, ganz nett, aber bei weitem nicht das, was ich mir mal wieder vorgestellt hatte.

Eine nette Modifikation des Stop-Schildes
Eine nette Modifikation des Stop-Schildes

Wir finden aber ein sehr nettes kleines Lokal am Kanal und lassen uns erst mal bei strahlendstem Sonnenschein ein Süppchen (Peter: Gemüse, ich Fisch) schmecken, und probieren hinterher noch den landestypischen Pudding (total süß, mit Nüssen und Rosinen).

Gondel wartet auf Einsatz
Gondel wartet auf Einsatz
Gondel am Liegeplatz
Gondel am Liegeplatz
Aveiro's Gondeln sind ein wenig größer. als die Originale in Venedig
Aveiro’s Gondeln sind ein wenig größer. als die Originale in Venedig…
...größer und mit Motor...
…größer und mit Motor…

Weiter geht die Fahrt, ganz um Aveiro rum (unser Navi führt uns manchmal schon seltsame Wege), durch nette kleine Straßendörfer, viel Grün und schließlich über eine große Brücke über den „Polyp“ (die Verzweigungen des Ria de Aveiro) in ein Naturschutzgebiet mit vielen Dünen um Sao Jacinto. Es ist wie eine Landzunge: auf der einen Seite ist das offene Meer, auf der anderen Seite die riesige Lagune. Überall sieht man kleine Boote mit Fischern und Anglern, Bug und Heck der Boote (Moliceiros genannt) sind meist farbenprächtig bemalt. Früher dienten sie in erster Linie dazu, Tang zu fischen und den, getrocknet als Dünger zu verkaufen.

Fischerboote in der Lagune
Fischerboote in der Lagune

Einen schönen Übernachtungsplatz finden wir hier – zwischen der Lagune und dem Meer – aber leider nicht (oder sind wir schon zu sehr verwöhnt?) und so checken wir auf dem Campingplatz in Furadouro, der fast direkt am Meer liegt, ein. Hier haben wir Wifi, sogar im Wohnmobil und wollen das für den Reiseblog nutzen. Auch die sanitären Anlagen sind ganz in Ordnung.

ausrangiertes Ausstellungsstück in den Dünen
ausrangiertes Ausstellungsstück in den Dünen